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Tübinger OB-Wahlkampf

Vom Bürger entfernt

Hier geht es um das Machtverständnis Boris Palmers.

29.09.2014

Am 25. September zitierte das TAGBLATT Herrn Palmer aus dem „Zeit“-Magazin: „... und will wieder mein kuscheliges, von mir aus langweiliges Tübingen ...“ Palmer möchte demnach gern auf dem bequemem Tübinger Plüschsofa Platz nehmen und den Bürger in witzelnder Manier an der Nase herumführen. Im Gegensatz zu dem gefälligen Bonmot geht es in Tübingen aber ausschließlich um Aufrechterhaltung der bisherigen Machtverhältnisse.

Dazu ein Beispiel: Bei einer Veranstaltung im Stadtmuseum (im April 2012) stand das Thema „Die Kälte der Macht“ zur Diskussion. Auf die Frage, warum Palmer lieber in Tübingen sei als anderswo, antwortete er damals: „Weil hier nur noch der Regierungspräsident und der blaue Himmel über mir sind.“ Mit diesem Satz entpuppt er sich als bedenkenloser Machtpolitiker. Bei näherer Betrachtung machen beide Äußerungen eine gefährliche politische Haltung von Herrn Palmer sichtbar: sein mangelndes Demokratieverständnis und die daraus resultierende Entfernung vom Bürger.

Luise Rudnick, Tübingen

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29.09.2014, 12:00 Uhr

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