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07.03.2020

Von Thomas Veitinger

Geld lockt. Viel Geld. Erst etwas mehr als die Hälfte der Erwachsenen sind Konsumenten. 2015 gaben 7 Prozent an, Streaminginhalte zu sehen, jetzt mehr als 30 Prozent.

Vom Erfolg von Disney+ ist US-Medienkonzern selbst überrascht. In den USA, Kanada und Niederlande erreichte der Dienst innerhalb von 24 Stunden 10 Mio. Abonnenten. Die Mischung mit Filmen der kreativen Speerspitze Pixar, Marvel-Blockbustern, Star-Wars-Serie und Disney-Klassikern scheint attraktiv. In Deutschland lockt ein Kampfpreis. Warum in dieser Umbruchzeit Konzernlenker Robert Iger abgeht und ausgerechnet Freizeitpark-Chef Bob Chapek übernimmt, verstehe wer will.

Ist aber alles super für Film- und Serienfans? Nicht unbedingt, schließlich zerfasert das Angebot zusehends. Wer bereits für Netflix, Sky und Amazon Prime zahlt, muss seine Geldbörse nun noch weiter öffnen. Das erinnert an die Nachkriegszeit, als Studios in den USA eigene Kinos betrieben und nur dort ihre Filme zeigten. Den Streaming-Erfolg dürfte dies nicht schmälern. Treibt doch etwas die Menschen aus den Kinosälen ins Internet: Corona.

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Erstellt:
7. März 2020, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
7. März 2020, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 7. März 2020, 06:00 Uhr

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