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Schelte für Günter Kehrer

Vom eisernen Besen

Schelte für Günter Kehrer, der in unserer Ausgabe am 24. Dezember in einem Leserbrief einen „Sprachrohr“-Beitrag von Lutz Adam zum Gottesbild aufs Korn nahm.

27.12.2014

Er ist halt ein reinlicher Mensch. Deshalb will er auch alle Verunreinigungen aus seinem lupenreinen atheistischen Weltbild hinauskehren. Ein, wie auch immer gesetzter, Beweis für die Existenz Gottes, der provozierender Weise auch noch in Hirschau angesiedelt ist, muss vom eisernen Besen, Pardon Kehrer, hinausgekehrt werden.

Er verpackt es in Ironie. Doch dies verhindert nicht, dass der Tellerrand immer höher wird, je tiefer man in der eigenen Verkrustung bohrt. Auch zeugt es nicht von geistiger Souveränität, wenn Vorurteile oder Abneigungen in Hirschau verortet werden.

Hier leben viele Menschen, von denen sich jeder Einzelne ein Gottesbild zu machen vermag. Viele sind gewiss auch in der Lage, an den Gott ihrer Vorstellung zu glauben und doch auch den Glauben des Anderen zu tolerieren. Häme ist deplatziert und macht nur den Tellerrand sichtbar.

Gebhard Bock, Hirschau

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27.12.2014, 12:00 Uhr

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