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Von Steinzeitmensch bis Wasserschloss
Rottenburg mit Eisenbahn, Lithografie aus dem 19. Jahrhundert.
Sülchgauer Altertumsverein

Von Steinzeitmensch bis Wasserschloss

Das neue Programm für Herbst und Winter beschäftigt sich mit Sprache, Archäologie, Zeichen des Glaubens, Architektur und dem Eisenbahnbau.

21.10.2016
  • ing

Das neue Programm des Sülchgauer Altertumsvereins (SAV) bietet eine Mischung aus Lokal- und Regionalgeschichte. Sprache, Kunst, Religion und Archäologie in Führungen, Vorträgen und Ausflügen. Am Samstag, 22. Oktober, führt Jürg Gaebele durch ebenso alte wie tiefe Rottenburger Keller, die viel zu erzählen haben über die Wirtschafts- und Sozialgeschichte Rottenburgs. Start ist um 14 Uhr am Marktbrunnen vor dem Dom, Anmeldung bei der SAV-Geschäftsstelle erforderlich.

„Der Steinzeitmensch grunzte nicht“heißt ein Vortrag des Bieringer Sprachwissenschaftlers Prof. Augustin Speyer amDonnerstag, 27. Oktober, um 20 Uhr im Sülchgau-Museum in der Zehntscheuer. Der Universitätslehrer aus Saarbrücken spricht über den ältesten rekonstruierbaren Vorläufer des Deutschen und vieler anderer
europäischer und asiatischer
Sprachen: das Proto-Indoeuropäische.

Über „Goldblattkreuze –Zeichen des Glaubens im Frühmittelalter“ spricht Martina Terp-Schunter am Donnerstag, 3. November, um 19 Uhr im Sülchgau-Museum. Die Archäologin hat dieses Jahr mit einer vergleichenden Studie zu den alamannischen und langobardischen Goldblattkreuzen promoviert.

Der jährliche Vereinsausflug des SAV führt am Samstag, 26. November, nach Horb. Dort geht es in die Ausstellung „Horb am Zug – 150 Jahre Eisenbahnanschluss“ im Stadtmuseum sowie in die neue Dauerausstellung über die Alamannen. Anmeldung bis 11. November in der SAV-Geschäftsstelle.

„Rottenburg, Herderstraße – Frühbronzezeit in der Nachbarschaft“ ist der Titel eines Vortrags der Archäologin Marina Monz am Donnerstag, 1. Dezember, um 19 Uhr im Sülchgau-Museum. Darin stellt Monz die Ergebnisse ihrer Magisterarbeit im Zusammenhang mit den Funden von zehn Gräbern des frühen zweiten Jahrtausends v. Chr. in der Herderstraße vor. Nicht nur Beigaben aus Bronze, sondern auch organische Materialien geben Einblicke in die Ausstattung der damaligen Menschen.

Über die Baugeschichte des Glatter Wasserschlosses spricht die Kunsthistorikerin Imke Ritzmann am Donnerstag, 8. Dezember, um 19 Uhr im Sülchgau-Museum. Für Touristen ein reizvoller Anziehungspunkt, ragt das repräsentative Schloss mit seinen Vorhofgebäuden, die im Norden außergewöhnlich vollständig erhalten sind, aus der regionalen Schlösserlandschaft heraus.

Am Samstag, 12. November, wird im Sülchgau-Museum in der Zehntscheuer um 19 Uhr die Ausstellung „Eine ‚neue, hoffnungsvolle Epoche‘. 150 Jahre Eisenbahn im Oberen Neckartal“ eröffnet. Im November 1866 erreichte die Obere Neckarbahn Horb. Die Schau in Zusammenarbeit mit dem Modelleisenbahnclub Rottenburg ist bis zum 30. April 2017 zu sehen (dienstags, donnerstags und sonntags 15 bis 17 Uhr sowie nach Vereinbarung).

Die alljährliche Ausstellung historischer Rottenburger Krippen sowie Raritäten aus späterer Zeit wird am Samstag, 3. Dezember um 15 Uhr eröffnet. Zu sehen ist sie bis 22. Januar, und zwar dienstags bis sonntags von 14 bis 17 Uhr.

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21.10.2016, 01:00 Uhr

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