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Warnstreiks in Reutlingen, Tübingen und dem Zollernalbkreis

Von den Warnstreiks im öffentlichen Dienst sind auch Flughäfen betroffen

Kurz vor der nächsten Verhandlungsrunde für den öffentlichen Dienst hat die Gewerkschaft Verdi noch mal Druck gemacht.

26.04.2016
  • dpa/lsw

Reutlingen. Vor allem in Reutlingen, Tübingen und dem Zollernalbkreis hätten die Beschäftigten ihre Arbeit niedergelegt, teilte die Gewerkschaft am Mittwoch mit. «In der Region Neckar-Alb blieben die meisten Kindertagesstätten geschlossen, es wurden Stadtwerke, Bauhöfe, Kliniken sowie Verwaltungen in vielen Gemeinden und Städten bestreikt», hieß es.

Zu einer Kundgebung in Reutlingen kamen am Vormittag nach Verdi-Angaben rund 1300 Menschen. Auch an mehreren deutschen Flughäfen wurde am Mittwoch die Arbeit niedergelegt - mit Auswirkungen auf Baden-Württemberg: In Stuttgart und Friedrichshafen fielen Flüge aus. Am Stuttgarter Flughafen hätten sich einige Mitarbeiter spontan an dem Streik beteiligt, teilte Verdi mit.

Mit der Arbeitsniederlegung am Mittwoch habe die Warnstreikwelle im öffentlichen Dienst im Südwesten ihr vorläufiges Ende gefunden, hieß es bei der Gewerkschaft. Die Beteiligung sei «ausgesprochen hoch» gewesen, sagte der stellvertretende Landesbezirksleiter Martin Gross laut Mitteilung. Er machte aber auch deutlich: «Kommt die nächsten Tage kein anständiges Angebot auf den Tisch, das den Beschäftigten einen spürbaren Kaufkraftgewinn bringt, ist diese Tarifrunde noch lange nicht zu Ende.»

Die dritte Verhandlungsrunde in Potsdam ist für Donnerstag und Freitag geplant. Von den Gesprächen sind im Südwesten fast 193 000 Tarifbeschäftigte bei den Kommunen betroffen. Die Gewerkschaft fordert für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes des Bundes und der Kommunen unter anderem sechs Prozent mehr Geld. Die Arbeitgeber haben drei Prozent mehr für zwei Jahre angeboten, was die Gewerkschaften aber ablehnen.

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26.04.2016, 18:09 Uhr | geändert: 27.04.2016, 15:30 Uhr

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