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Von der „Feurigen“ bis zur Merguez
Nadja Weeber vekauft am Stand ihrer Familie polnische Wurst. Foto: Rainer Lang
Gastro-Tipp

Von der „Feurigen“ bis zur Merguez

Auf dem Stuttgarter Weihnachtsmarkt gibt's Wurst in allen Variationen.

08.12.2016
  • RAINER LANG

Stuttgart. Für Freunde der gebratenen Wurst ist der Stuttgarter Weihnachtsmarkt ein Paradies. Allein an den Imbissbuden auf dem Marktplatz hat man die Wahl zwischen mindestens einem Dutzend Variationen. Die klassische Rote bildet neben der Thüringer Bratwurst und der Currywurst quasi das Standardrepertoire. Darüber hinaus hat jede Bude ihre eigene Wurstspezialität im Angebot.

Bei Familie Betz zum Beispiel ist es die St. Galler Kalbsbratwurst. Die Rezeptur dafür kommt aus der Ostschweiz. Milch sorgt für die weiße Farbe der Wurst, die mindestens 50 Prozent Kalbfleisch enthalten muss. Bei „Rosi's Himmelksküche“ sind die Liebhaber von Würsten mit Pep richtig. Da gibt es die Merguez im Baguette. Die scharf gewürzte und mit Hackfleisch gefüllte Bratwurst ist typisch für die nordafrikanische Küche. Wer es noch schärfer will, für den ist die Chili-Paprika-Rote sicher das Richtige.

Am Stand des Ratskellers geht es nicht nur um die Würze, sondern auch um die Größe. Die „Stuttgarter Feurige“ ist einen halben Meter lang. Bei „Schneider's Speisekämmerle“ setzt man eher auf die Klassiker wie die Thüringer.

Anleihe bei polnischen Nachbarn

Eine Anleihe bei den europäischen Nachbarn hat die Familie Weeber gemacht. Sie bietet eine polnische Wurst an. Sie sei „sehr angenehm im Geschmack“, sagt Juniorchefin Nadja Weeber. Zu den Würsten bietet die Familie an ihrem Doppelstand in der Nähe des Rathauses auch eine Alternative: die Maultasche im Speckmantel. Die sei sehr gefragt.

Das kann auch Katharina Sülzer am Stand vom Hasenwirt aus Uhlbach bestätigen. „Internationale Gäste essen gern etwas typisch Schwäbisches.“ Aber auch viele Besucher aus Stuttgart wählten oft eine Maultasche in der Brühe oder eine „Handy-Maultasche“.

Für seine selbstgemachten Maultaschen ist Hasenwirt Josef Stritzelberger bekannt. Er hat die Handy-Maultasche in der Papiertasche erfunden. Auch nachdem das Lokal geschlossen hat, gibt es die Maultaschen in Uhlbach immer noch zu kaufen. Rainer Lang

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08.12.2016, 06:00 Uhr

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