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Herwegh, kein Heldenleben: Ulrich Enzensberger stellte im Zimmertheater einen politisierenden Dichter aus

Von der eisernen Lerche zum eisernen Kanzler

Zu Lebzeiten wurde er gefeiert und vergöttert, danach beizeiten aber vergessen: Der Dichter und Vormärz-Revoluzzer Georg Herwegh. Sein Biograf Ulrich Enzensberger hat ihn jetzt einerseits gewürdigt, um ihn gleich wieder auf Normalmaß zurecht zu stutzen: „Ein paar Gedichte sind gut. Aber es riecht auch nach Erledigtem. Dagegen ist Büchner lebendig.“

16.10.2014
  • Wilhelm Triebold

Biografen neigen oft dazu, das Subjekt ihrer Forscherbegierde in den Himmel zu heben, sonst hätten sie sich ja kaum damit befasst. Ulrich Enzensberger hat vor längerer Zeit das wohl beste Buch über den Polit-Poeten Herwegh verfasst, dessen bekannteste Gedichtzeile („ Alle Räder stehen still, wenn dein starker Arm es will“) zum Grundkapital nicht nur des revolutionären Zitatenschatzkästleins gehör...

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