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Elisabeth-Verein sucht Nachwuchs

Vorsitzende Nitsch ruft zu Engagement auf

Wie anderen Vereine auch bereitet dem Horber Elisabeth-Verein die Nachwuchsfrage große Sorgen. Darauf verwies am Samstag bei der Hauptversammlung im „Steinhaus“ die Vorsitzende Rosemarie Nitsch. Die wurde später, wie auch Schriftführerin Mechthild Konrad, von Diözesan-Vorstandsmitglied Karin Kern geehrt (siehe Bericht unten).

23.11.2015

Horb. Elisabeth Steimle hatte die Mitglieder des Elisabeth-Vereins auf dem „Steinhaus“-Flügel musikalisch auf die Hauptversammlung eingestellt, derweil sich Stadtpfarrer Dr. Elmar Maria Morein entschuldigen ließ, aber sein Kommen zum späteren Gottesdienst in der benachbarten Liebfrauenkirche angekündigt hatte.

Nach ihrem geistlichen Impuls, der sich dem Wirken der Heiligen St. Elisabeth widmete, rief Rosemarie Nitsch die Mitglieder dazu auf, sich beim Besuchsdienst und der Mithilfe bei Veranstaltungen stärker zu engagieren. Sie dankte den fleißigen Kuchenbäckerinnen und insbesondere Margarethe Schlotter für ihr Engagement in Sachen Fahrdienste. Auch müsse der Elisabethverein angesichts schwindender Mitgliedszahlen dringend nach „Nachwuchs“ Ausschau halten.

Den Verein gibt es schon seit 96 Jahren

Kassiererin Johanna Kreidler berichtete von einem Kassen-Plus am Ende des Vereinsjahrs von 560 Euro. Die Ausgaben in 2015 wurden vor allem für Geschenke, Ausflüge und den Einkehrtag verwandt.

Mechthild Konrad ging in ihrem Schriftführerinnenbericht detailliert auf die zurück liegenden Aktivitäten des Elisabeth-Vereins ein. Sie erinnerte daran dass die Namenspatronin des 96 Jahre alten Horber Vereins zu den großen Heiligen des Mittelalters gezählt habe und die in heutiger Zeit mit Mutter Teresa verglichen werde. Damals wie heute stünde die geleistete Arbeit in der Kirchengemeinde Heilig Kreuz als Synonym für gelebte Nächstenliebe. „Wir versuchen im Sinne unserer Namensgeberin, Menschen zu begleiten, für andere da zu sein und deren Sorgen und Nöte mitzutragen“, so Mechthild Konrad. „Jeder und jede Einzelne ist dabei wichtig.“ Dann wurde der im vergangenen Jahr unter anderem den verstorbenen Mitgliedern Maria Gessler, Elisabeth Bareis und Elisabeth Knödler gedacht.

Besuchsdienst bleibt wichtiger Bestandteil

Neben dem Besuchsdienst für die älteren Gemeindemitglieder bildeten auch Veranstaltungen einen Schwerpunkt der Arbeit des Elisabeth-Vereins. Diese seien auch fester Bestandteil des katholischen Gemeindelebens. „Die Begegnung bei Geburtstagen oder bei anderen Anlässen ist ein kleiner Beitrag dazu, die Wichtigkeit jedes Einzelnen zu unterstreichen und ihm Zuwendung und Solidarität zu schenken“, hob Mechthild Konrad hervor. Sie streifte in der Folge den letzten Adventsnachmittag, die „Ewige Anbetung“, die Fasnet und die Josefs-Andacht. Ebenso den Krankensalbungs-Gottesdienst mit Seniorennachmittag, die Maiandacht sowie die Andachten in der St. Anna-Kapelle und in der Bildechinger Wallfahrtskirche. Zum Schluss bedankte sich die Schriftführerin bei Carina Asprion und Ursula Liebetanz vom Horber Pfarrbüro für die gute und harmonische Zusammenarbeit sowie unter anderem beim Bastelkreis. Bevor es dann in den Gottesdienst in der Liebfrauenkirche ging, standen noch die Ehrungen an. wib

Bei den Wahlen wurden Rosemarie Nitsch als Vorsitzende, Bettina Hellstern als deren Stellvertreterin, Mechthild Konrad als Schriftführerin sowie Johanna Kreidler als Kassiererin in ihren Ämtern für zwei weitere Jahre bestätigt.

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23.11.2015, 12:00 Uhr

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