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Platz fürs Bauen

Wachendorfs Strom jetzt unter der Erde

Gestern entfernte die Energie Baden-Württemberg (EnBW) den letzten Strom-Betonmast neben der Riedholzstraße in Wachendorf. Im Lauf des Jahres ersetzte die EnBW-Tochter Netze BW die Freileitungen aus dem Starzeltal durch unterirdisch verlaufende Kabel.

30.09.2014
  • dun

Wachendorf. Die neuen 20.000-Volt-Kabel haben eine höhere Übertragungsfähigkeit, sagte Baukoordinator Thomas Schropp. Diese werde zunehmend wichtig, weil vermehrt Strom von privaten Photovoltaik-Anlagen ins Netz eingespeist wird. Die nun unter der Erdoberfläche verlaufenden Kabel sind unabhängig von Wind und Wetter und deshalb weniger störanfällig.

300 000 Euro ließ sich Netze BW die Modernisierung der Kabel kosten, die Wachendorf mit dem Starzeltal verbinden. Für den Weg ins Tal war eine Felsbohrung notwendig, andernorts wurden die Rohre offen verlegt. Diese Investition sei ein Beleg dafür, dass Netze BW ihrer Verantwortung im Ländlichen Raum nachkomme, sagte Starzachs Bürgermeister Thomas Noé. Durch den Abbau der Strommasten würden nebenbei innerörtliche Bauflächen im Bereich Riedholzstraße und Hirrlinger Straße aufgewertet. „Daraus könnten sich neue Bauplätze ergeben.“

Seit 40 Jahren stand der 14 Meter hohe und sieben Tonnen schwere Winkelabspannmast am Feldweg, der nun als letzter von 19 Betonmasten fiel. Rund eine Stunde brauchten die Bauarbeiter, um ihn mit Baggermeißel und Trennscheibe von seinem Sockel zu trennen. Das Fundament, das auf einer Fläche von vier Quadratmetern zwei Meter tief in den Erdboden reichte, entfernten sie anschließend. Die Betonmasten werden von einer Oberndorfer Firma zu Recyclingmaterial verarbeitet.

Wachendorfs Strom jetzt unter der Erde
Die EnBW-Tochter Netze BW rupfte den letzten Strom-Betonmast neben der Riedholzstraße in Wachendorf heraus. Bild: Bernhard

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30.09.2014, 12:00 Uhr

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