Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen
Wächter der Nacht - Nochnoi Dozor

Kampf Gut gegen Böse als Gang-Fight vor abgefuckter Großstadt-Kulisse – leider mit Längen.

Kampf Gut gegen Böse als Gang-Fight vor abgefuckter Großstadt-Kulisse – leider mit Längen.

NOCHNOI DOZOR
Russland

Regie: Timur Bekmambetov
Mit: Konstantin Khabensky, Vladimir Menshov, Valery Zolotukhin

- ab 16 Jahren

Tagblatt-Wertung

Leser-Wertung

rating rating rating rating rating

Film bewerten

rating rating rating rating rating
24.11.2015
  • job

Hinter der Kulisse der ganz normalen Welt tobt, versierte Paranoiker wissen es schon lange, ein gnadenloser Kampf: Die „Anderen“, aufgeteilt in die Mächte des Lichts und die Mächte der Finsternis, ringen um das Schicksal der Menschheit. In „Wächter der Nacht“ ist die Auseinandersetzung jedoch ins Stocken geraten: Da beide Seiten stark sind, gilt das Gleichgewichts des Schreckens und das angepeilte Armageddon hat sich in einen bürokratisch organisierten kalten Krieg verwandelt.

In den gerät auch Anton und taumelt fortan als Trainspotting-Van- Helsing durchs wunderbar heruntergekommene, nächtliche Moskau, trinkt und erbricht Blut, findet und verliert einen verlorenen Sohn. Für seine auf drei Teile angelegte Romanverfilmung bedient sich Regisseur Timur Bekmambetov schamlos, aber gekonnt bei Blade, Underworld, Star Wars und Matrix. In dem Film stecken jede Menge sympathischer Ideen: Der Anführer der Mächte des Lichts sieht aus wie eine Mischung aus Chruschtschow und Kojak, zur Tarnung hat seine Armee die Stadtwerke unterwandert.

Der Oberbösewicht dagegen erinnert an Rutger Hauer und probt seine finalen Kämpfe an der Playstation. Schade nur, dass der durchgehend düster inszenierte Film nicht ohne logische Brüche, Nescafé- und Nokia-Werbung und deutliche Längen auskommt. Wenn die Handlung für Teil zwei und drei noch mehr gestreckt wird, droht die Triologie in komplette Finsternis abzustürzen.

Spielplan

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen? Dann beachten Sie bitte unsere Hinweise zur Lizenzierung von Artikeln.

24.11.2015, 12:00 Uhr | geändert: 07.08.2009, 12:00 Uhr

Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag zu erstellen.
Anmelden
Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.
22.04.2006

12:00 Uhr

Russenpower schrieb:

Fick euch doch alle!!! des is ein echt geiler film!!!!!fette special effekts.



22.10.2005

12:00 Uhr

o_0 schrieb:

grausiger film,stumpfsinnige story



21.10.2005

12:00 Uhr

Servus schrieb:

Es gibt eindeutig bessere Filme und die Kameraführung war teilweise sehr stressig... des lustigste an dem Film war allerdings die Schleichwerbung...



19.10.2005

12:00 Uhr

hh schrieb:

Also mich würde mal interessieren, was denn da die Guten gut und die Bösen böse macht. Die sind doch alle gleich schlecht gelaunt, aber vielleicht ist das ja auch gerade der Witz... Naja!
Fürchterliche Ansammlung von Fantasy- und Horrorelementen! Vorhersagbar fand ich's jetzt nicht, sogar alles andere als das, aber was das da alles soll, hätte ich irgendwie gerne verstanden.
Den Soundtrack fand ich übrigens auch wahnsinnig nervig, und die ganze Zeit diese schnellen Schnitte und die wackelige Kamera!
Auf jeden Fall ist dieser Film kein Durchschnitt (daher Note 5) und bietet sehr viel Stoff, um sich nachher darüber zu unterhalten, und die guten und bösen Geister scheiden sich hier ja auch - im Gegensatz zum Hollywood-Durchschnitts-Gesümmel. Also: Note 5, aber eine verdiente Note 5 von meiner Seite.



17.10.2005

12:00 Uhr

Boris Dollinger schrieb:

Nach gut 6 Monaten schafft es der Eröffnungsfilm der diesjährigen FFF Nights als letzter der dort gezeigten Filme(mit Ausnahme des hierzulande videopremierten Steamboy), mit gewaltigem Hype, in die deutschen Kinos. Nochnoi dozor ist lange nicht so toll wie der Hype es einem weißmachen will. Er ist jedoch auch lange nicht so schlecht wie er hier teilweise gemacht wird. Sicher, die Story ist klischeehaft, und präsentiert kaum neues, die Zusammensetzung der Versatzstücke ist jedoch dennoch nicht schlecht gelungen, und sowohl die interessante und im Gegensatz zum vergleichbaren Hollywoodkino schmutzige und in diesem Sinne doch wieder innovative Inszenierung, als auch die zumindest fürs westliche Publikum unverbrauchten und souverän agierenden Darsteller sind schon sehenswert. Wächter der Nacht ist somit sicherlich nicht der Meilenstein des Fantasygenres als den die Promotion ihn darstellt. Spaß macht er aber trotzdem.



<< < 1 2 3 > >> 

Kino Suche im Bereich
nach Begriff
Anzeige