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„Waffen
machen mich
nervös“
Yvonne Catterfeld ermittelt in Görlitz. Foto: ARD
Fernsehen

„Waffen machen mich nervös“

Yvonne Catterfeld gibt in der ARD-Reihe „Wolfsland“ ihr Debüt als Krimi-Kommissarin.

08.12.2016
  • CORNELIA WYSTRICHOWSKI

Nun geht auch Yvonne Catterfeld unter die TV-Ermittler: Die Sängerin und Schauspielerin macht in der neuen ARD-Krimireihe „Wolfsland“ (heute, 20.15 Uhr) als Kommissarin Viola Delbrück mit Kollege Burkhard Schulz (Götz Schubert) in Görlitz Jagd auf böse Buben.

Wären Sie im echten Leben eine gute Kriminalistin?

Yvonne Catterfeld: Nein, sicherlich nicht. Ich frage mich manchmal auch, wie man überhaupt Kriminalist werden kann – gerade als Frau. Das kann ja schon ein sehr gefährlicher Job sein – als Fernsehkommissarin fühle ich mich dann schon etwas sicherer (lacht).

Können Sie Blut sehen?

Ich gestehe, nicht so richtig. Selbst Filmblut ist schon im roten Bereich, und auch der Gedanke, eine echte Waffe zu halten, macht mich etwas nervös. Ich hatte für einen Film Schießtraining. Da war das Problem, dass es mir schwer fiel, im entscheidenden Moment nicht zu zwinkern.

Wie sind Sie zu der Rolle in der neuen Krimireihe gekommen?

Ursprünglich war das Konzept für die Ausschreibung zum „Tatort“ Sachsen. Da waren Götz Schubert und ich für die Hauptrollen vorgeschlagen. Meistens wird man ja gecasted. Aber in diesem Fall war es ein Angebot, das ihm und mir gemacht wurde.

Also wären Sie beinahe „Tatort“- Kommissarin geworden?

Letztlich fiel die Wahl auf das Team aus Dresden. Aber wir kamen unter die ersten drei. Der MDR fand es zu schade, die Idee nicht zu verwirklichen, und hat deshalb daraus eine Reihe gemacht. Für mich macht es keinen Unterschied, ob das ein „Tatort“ ist oder nicht. Ich finde sogar, dass man freier ist, wenn man nicht im „Tatort“-Fokus steht.

Fernsehkrimis sind groß in Mode. Schauen Sie selber viele?

Viel zu selten. Ich habe aber früher gerne die Krimiserie „Monk“ geguckt, die sehr humorvoll ist. Und ich finde den „Tatort“ mit Ulrich Tukur ganz toll. Generell schaue ich lieber Thriller. Wobei ich sagen muss, dass sich der zweite Teil von „Wolfsland“ auch in Richtung Thriller bewegt. Wir haben sehr darauf geachtet, dass es kein nüchternes Krimiraten wird: Wer war wo wann?

Ihr Lebensgefährte ist der Schauspieler Oliver K. Wnuk. Gucken Sie ihre Filme gemeinsam an?

Ich gucke mir seine Filme an und er sich meine – und dann wird geurteilt. Wie das in einer guten Partnerschaft so ist, ist mir seine Meinung natürlich wichtig. Und ich finde es schön, wenn er einen Film von mir gut findet. Wir haben beide sehr unterschiedliche Rollen und Reihen.

Ihre Filme spielen in Deutschlands östlichster Stadt Görlitz im Dreiländereck zu Polen und Tschechien …

Görlitz zeigt sich in den Filmen von seiner düsteren Seite. Die Stadt hat wunderschöne Seiten. Aber sie hat auch düstere Ecken, mit denen man nicht rechnet. Man spürt das Dreiländereck, und diese Lage liefert der Reihe viele Geschichten.

Die Serie heißt „Wolfsland“, es wurde auch mit Wölfen gedreht. Wie war die Arbeit mit den Tieren?

Eine tolle Begegnung. Einen Wolf durfte ich streicheln, es war allerdings das zahmste Tier von allen. Es hatte etwas Magisches.

Mögen Sie Tiere?

Ich bin verrückt nach Tieren. Wenn ich könnte, hätte ich einen ganzen Bauernhof mit Tieren daheim.

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08.12.2016, 06:00 Uhr

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