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Im Champions-League-Viertelfinale trumpfen Kiels Handballer auf

Warnschuss durch Wolfsburg

Nach der Handball-Gala gegen den FC Barcelona sind beim THW Kiel alle Augen auf das Viertelfinal-Rückspiel gerichtet - nur nichts herschenken.

26.04.2016
  • SID

Kiel. "Historisch", "überragend", "unglaublich gut": Die Superlative kannten nach der magischen Europapokal-Nacht des THW Kiel keine Grenzen. Selbst der sonst eher knurrige THW-Coach Alfred Gislason lobte die kollektive Glanzleistung seines Teams beim überraschend deutlichen 29:24 (16:12)-Erfolg gegen das katalanische Starensemble vom FC Barcelona in den höchsten Tönen (wir berichteten).

"Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft", sagte der Isländer, nachdem der THW das Tor zum Final Four in Köln mit einem imposanten Auftritt gegen den Titelverteidiger weit aufgestoßen hatte. Doch bei aller Freude lenkte Gislason die Gedanken schnell auf das Viertelfinal-Rückspiel am kommenden Samstag - das bittere Schicksal der Fußballer des VfL Wolfsburg ist für die Zebras mahnendes Beispiel.

"Barcelona ist weiterhin der Favorit, und es wird sehr schwer werden, im Palau Blaugrana dagegenzuhalten", sagte Gislason. Zur Erinnerung: Auch die Wolfsburger Fußballer waren nach ihrer Sternstunde im Viertelfinal-Hinspiel (2:0) der Königsklasse gegen den haushohen Favoriten Real Madrid noch ausgeschieden.

Dass Kiel aber nicht mit Wolfsburg zu vergleichen ist, wollen die THW-Profis im Rückspiel beweisen. "Es waren gute 60 Minuten", sagte Nationalspieler Steffen Weinhold ziemlich unaufgeregt, "aber wir wissen, dass wir mit der gleichen Leidenschaft auch in Barcelona spielen müssen."

Nach dem vierten Platz im vergangenen Jahr würde der Königsklassen-Champion von 2007, 2010 und 2012 beim Finalturnier in der Domstadt (28./29. Mai) zu gerne wieder nach dem Titel greifen.

Gerade noch rechtzeitig zum Saison-Endspurt scheint sich beim deutschen Rekordmeister vieles zum Guten zu wenden. Der voraussichtliche Meisterschafts-K.o., das vorzeitige Aus im DHB-Pokal und auch die vielen Rückschläge durch schwere Verletzungen gerieten während der denkwürdigen 60 Minuten in Vergessenheit.

Hinten brillierte das Abwehr-Bollwerk (Gislason: "wahnsinnig stark") mit dem von einem Kreuzbandriss genesenen Patrick Wiencek und einem glänzend aufgelegten Niklas Landin (19 Paraden) im Tor.

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26.04.2016, 06:00 Uhr

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