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Warnstreik legt Pforzheimer Busverkehr Lahm

02.04.2016
  • DPA

Pforzheim. In der Auseinandersetzung um einen Sozialtarifvertrag beim Unternehmen Stadtverkehr Pforzheim (SVP) haben die Busfahrer gestern wieder gestreikt. Die Arbeitsniederlegung begann mit der Frühschicht um 4 Uhr. Ab 13 Uhr fuhren die Busse nach Angaben von Verdi-Verhandlungsführer Rüdiger Steinke wieder.

Zuletzt hatten die SVP-Fahrer am Mittwoch ihre Busse abgestellt. Wegen anstehender Abiturprüfungen in den Pforzheimer Schulen soll es in der kommenden Woche bis einschließlich Sonntag keine weiteren Warnstreiks geben, kündigte Steinke an. Die Verhandlungen über einen Sozialtarifvertrag stocken. Übermorgen gibt es ein neues Gespräch aller Beteiligten.

Hintergrund der Auseinandersetzung ist die Übernahme des Busverkehrs in der Stadt nach einer Ausschreibung ab 2017 für zehn Jahre durch die Bahn-Tochter Regionalbusverkehr Südwest (RVS). Das städtische Unternehmen SVP steht damit vor dem Aus.

Insgesamt sind 240 Mitarbeiter von der drohenden Schließung des Unternehmens betroffen. Die Gewerkschaft will die Arbeitsplätze zunächst bis Mitte 2017 sichern. Mit Hilfe des Sozialtarifvertrags will Verdi unter anderem mögliche Lohneinbußen abmildern sowie Abfindungen und Weiterbeschäftigung bei anderen Betrieben aushandeln.

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02.04.2016, 06:00 Uhr

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