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Stuttgart/Bonn/Köln

Warnstreiks bei der Deutschen Telekom im Südwesten

Um ihre Forderungen in den Tarifverhandlungen zu untermauern, haben auch in Baden-Württemberg am Freitag Telekom-Mitarbeiter vorübergehend die Arbeit niedergelegt.

09.03.2018
  • dpa/lsw

. Die Gewerkschaft Verdi, die zu den Warnstreiks aufgerufen hatte, zeigte sich zufrieden. Etwa 140 Mitarbeiter aus dem Service beteiligten sich den Angaben zufolge am Freitagmorgen an den Standorten Heilbronn, Rottweil und Offenburg. Noch einmal 150 wurden bis zum Nachmittag in Stuttgart erwartet.

Mit den Warnstreiks will Verdi den Druck im Tarifstreit erhöhen. Die zweite Gesprächsrunde der Tarifparteien am Donnerstag war ergebnislos geblieben. Verdi fordert 5,5 Prozent mehr Geld für 55 000 Tarifbeschäftigte. Die dritte Runde der Verhandlungen startet am 21. März in Berlin.

In den nächsten Tagen sind Verdi-Angaben zufolge etwa 5000 Arbeitnehmer in der Service- und Techniksparte zu zeitlich befristeten Arbeitsniederlegungen aufgerufen. In den beiden Bereichen arbeiten laut Verdi etwa 35 000 Menschen - jeder siebte soll also mitmachen. Damit könnte es zu Wartezeiten an der Kundenhotline kommen. Zudem könnte sich die Verlegung neuer Kabel etwas verzögern.

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09.03.2018, 15:39 Uhr | geändert: 09.03.2018, 15:30 Uhr

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