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Kommentar zur Lage der Bauern

Warten auf bessere Zeiten

14.12.2016
  • Dieter Keller

Berlin. Nach schwierigen Zeiten sehen die deutschen Bauern erste Anzeichen für eine Stabilisierung ihrer Lage. Schon angesichts des tiefen Einbruchs in den letzten beiden Jahren ist das erfreulich. Die Landwirte sind zwar Unternehmer, die sich auf dem Markt behaupten müssen, und der ist längst international. Aber Einbrüche von einem Drittel hält keiner lange durch, wenn er nicht vorher glänzend verdient und Reserven angelegt hat. Und wer hat das schon.

Wer allerdings liest, dass vor allem die Exporte von Schweinefleisch und Milchprodukten nach China stark ansteigen, der fragt sich, ob die Bauern wirklich gut beraten sind, so stark auf diesen Weg zu setzen. Zwar werden ihre Preise immer von der internationalen Entwicklung abhängen, solange Deutschland und die EU ihre Grenzen offen lassen. Abschottung ist keine Lösung. Aber ob es zukunftsträchtig ist, in einem dicht besiedelten Land so sehr auf Tierzucht für den Export zu setzen, noch dazu in politisch und wirtschaftlich eher instabile Gegenden, muss bezweifelt werden.

Deutlich besser als konventionelle Betriebe stehen derzeit die Ökobauern da. Was sicher auch daran liegt, dass sie mehr EU-Prämien bekommen. Das sollte ein Anreiz sein, dass mehr Bauern auf Bioproduktion umstellen, zumal der Handel klagt, dass er nicht genug Produkte aus heimischer Erzeugung bekommt.

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14.12.2016, 06:00 Uhr

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