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Warum „reDesign & Schmuckes“ aus Reutlingen bei der „Fashion Revolution Week“ mitmacht
Die Katastrophe in Bangladesh und ihre Folgen

Warum „reDesign & Schmuckes“ aus Reutlingen bei der „Fashion Revolution Week“ mitmacht

Bangladesch, China, Indien? Wer weiß schon, wo die Klamotten hergestellt wurden, die wir am Leib tragen – und vor allem unter welchen Bedingungen?

15.04.2016
  • uk

Reutlingen. Am 24. April jährt sich der Einsturz des Rhana Plaza Hochhauses in Bangladesh, bei dem über 1100 Menschen starben und mehr als doppelt so viele schwer verletzt wurden. Die meisten von ihnen waren Näherinnen, die unter prekärsten Arbeitsbedingungen Kleider für europäische Marken herstellten. Um an die Katastrophe in Bangladesh zu erinnern, wurde 2014 die Fashion Revolution Week ins Leben gerufen, eine globale Bewegung, die nachhaltige Ansätze der Modeindustrie in den Mittelpunkt stellt. Mit den unterschiedlichsten Aktionen vom 18. bis zum 24. April sollen die Menschen dazu gebracht werden, die Herstellung ihrer Kleidung zu hinterfragen: „Who made my clothes?“.

So werden beispielsweise zum Fashion Revolution Day am 24. April die sozialen Netzwerke voller Fotos von Menschen sein, die ihre Kleidung auf links tragen und so das Label „Made in…“ zeigen. Zu den Firmen in Deutschland, die sich aktiv an der Kampagne beteiligen gehört auch das Reutlinger Atelier für Upcyclingprodukte „reDesign & Schmuckes“ in der Weingärtnerstraße von Elke Pikkemaat (links) und Rita Kircher. „Das passt gut in unser Konzept“, betont die Modedesignerin Pikkemaat, „schließlich machen wir alles selbst“. Und noch dazu aus vorhandenen Materialien. Kleider und Ledertaschen werden von Pikkemaat wieder verwertet, Fundstücke verarbeitet Kircher zu fantasievollen Schmuckstücken.

Die beiden Frauen haben ihr Schaufenster umgestaltet und informieren über die Aktion. Gleichzeitig können Interessierte im Atelier zusehen, wie die Kleidungsstücke, Taschen und der Schmuck entstehen. Zehn Prozent der Einnahmen, die sie während der Fashion Revolution Week erzielen, werden an die Kampagne gespendet. Damit der 24. April 2013 nicht in Vergessenheit gerät. Bild: Haas

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15.04.2016, 01:00 Uhr

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