Webetiketten sorgen für den letzten Schliff

Professionell Kleidung selbst nähen

17.08.2020

Bild: Warum nicht seine eigenen Klamotten nähen? (Quelle: Pixabay.com / venturaartist)

Es gibt viele Gründe, sich seine eigene Mode zu gestalten. Oftmals passen die Kleider und Röcke von der Stange nicht perfekt. Das Jackett sitzt an den Schultern wie angegossen, aber an der Hüfte zwickt es. Oder die aktuelle Mode passt nicht zum individuellen Geschmack. Für einen Schneider ist das Budget zu klein. Die billige Massenware in den Kaufhäusern und Modeshops leiert nach zweimaligem Waschen aus und die Nähte lösen sich auf.
In Zeiten, in denen der Nachhaltigkeitsgedanke immer mehr in den Vordergrund tritt, sollten die verheerenden Produktionsbedingungen in den Herstellerländern nicht mehr verdrängt werden. Deshalb kommen immer mehr Menschen auf die Idee, sich Ihre Kleidung gemäß ihren Vorstellungen eigenhändig anzufertigen. Tipps gibt es im Internet genug und so lassen sich problemlos Design, Stoffauswahl und Webetiketten selbst gestalten und passende Schnittmuster sind schnell besorgt.
Dabei ist das Nähen der eigenen Kleidung keine Wissenschaft. Es ist aber auch noch kein Meister vom Himmel gefallen und aller Anfang ist schwer. Youtube-Tutorials und die Tipps einer erfahrenen Freundin helfen dabei, die so schweren ersten Schritte zu überwinden. Doch nachdem das Eis gebrochen ist, erste Techniken, Tricks und Hilfsmittel angeeignet und verschiedene Stoffe kennengelernt wurden, dann wird man schnell vom Anfänger zum Fortgeschrittenen!

Basisausstattung für die Hobbyschneiderin
Neben den passenden Stoffen und den dazugehörigen Ideen braucht es natürlich ein entsprechendes Handwerkszeug. Da steht an erster Stelle die Nähmaschine. Optimal wäre es natürlich, wenn sich schon eine im Haushalt befindet oder von der Mutter geerbt wurde. Sonst kann sich bei verschiedenen Tests kundig gemacht werden, welche die für die eigenen Ansprüche passende ist. Wichtig dabei ist, dass das ausgewählte Modell mit einer Einfädelhilfe ausgestattet ist. Mit Sicherheit ist diese Anfangsinvestition in kürzester Zeit wett gemacht, insbesondere, wenn die Familie mit selbst genähter Kleidung versorgt werden kann.
Zur weiteren Grundausstattung gehören Stoffschere, Nadel und Faden. Das Bügelbrett und das Bügeleisen sind ohnehin in jedem Haushalt vorhanden. Verschlüsse wie Knöpfe, Reißverschlüsse, Häkchen, Bänder und Klettverschlüsse können nach und nach angeschafft werden. Dies gilt auch für Zierelemente wie Perlen und Pailletten. Mit Webetiketten für Kleidung, wie sie z.B. Dutch Label Shop Deutschland günstig anbietet, wird dem selbst genähten Kleid oder der eigenhändig angefertigten Bluse ein professioneller Touch verliehen!

Mit einfachen Modellen beginnen
Vor der ersten Aufgabe gilt es, Schnittmuster zu besorgen. Diese können im Internet aus vielen diversen Quellen heruntergeladen werden. Eigentlich kann darauf verzichtet werden, wenn auf alte T-Shirts, Jeans, Hosen und Hemden zurückgegriffen werden kann.
Da noch kein Meister vom Himmel gefallen ist, ist es ratsam, sich von den ersten Fehlern nicht einschüchtern zu lassen. Bestimmt werden anfangs auch einige Meter Stoff verloren gehen. Oftmals bieten einschlägige Läden Restposten an, mit denen man die erste Übungsphase schmerzlos überstehen kann, ohne zu tief in die Tasche greifen zu müssen.
Schlichte gerade Schnitte ohne Abnäher und Rüschen, Raffungen und Volants sind für den Start die richtigen Modelle. Mit ausgefallenen Stoffen und Mustern lassen sich auch so Designerteile schaffen, die durch ihre Individualität die Blicke auf sich ziehen.

Hoher Lerneffekt garantiert
Übung macht den Meister und nach den ersten zwei, drei Versuchen an simplen Modellen können schon hochwertigere Verarbeitungstechniken angegangen werden. Dann kommt bessere Stoffqualität auf den Nähtisch und die selbst genähten Kleidungsstücke werden stylisher und halten länger. Das ist der Moment, wo erkannt wird, dass 50 Euro für ein Markenshirt ein Wucherpreis sind und für den Preis eines Wühltischkleides ein Designerfetzen geschaffen werden kann.
Wer als Hobbyschneiderin dieses Stadium erreicht hat, der öffnen sich weitere Horizonte. Mit der Wertschätzung für das Geleistete steigt auch das eigene Selbstvertrauen, zumal von allen Seiten Lob erschallt. Letztendlich ist ein willkommener Nebeneffekt, dass die selbst gemachte Kleidung eher repariert wird. Wurde früher ein gekauftes T-Shirt mit einem kleinen Loch einfach entsorgt, wird es jetzt geflickt und mit Stolz weitergetragen. In Anbetracht des Irrsinns, dass sich die Deutschen ca. 60 Kleidungsstücke im Jahr kaufen, von denen viele nur einmal getragen werden, ist dass der wahre Fortschritt!

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Erstellt:
17. August 2020, 14:34 Uhr
Aktualisiert:
17. August 2020, 14:34 Uhr
zuletzt aktualisiert: 17. August 2020, 14:34 Uhr

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