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Weihnachtsmarkt mal anders
Ute Binder im Pulli mit Palmenprint. Foto: Caroline Holowiecki
Holy Shit Shopping

Weihnachtsmarkt mal anders

Ute Binder gehört zu den 140 Ausstellern. Sie verdient mit ihren Designs bereits Geld.

07.12.2016
  • CAROLINE HOLOWIECKI

Stuttgart. Arbeit und Feierabend verschwimmen momentan bei Ute Binder. Sie hat viel zu tun. Die Modedesignerin bereitet sich auf das „Holy Shit Shopping“ vor. Der alternative Weihnachtsmarkt findet an diesem Wochenende einmal mehr im Stuttgarter Römerkastell statt. An 140 Ständen bieten Designer und Kunstschaffende Mode, Schmuck, Literatur, Delikatessen, Wohnaccessoires und mehr an. Ute Binder wird zum zweiten Mal dabei sein und ihre Kleidungsstücke präsentieren. Und bis zum Wochenende wollen noch etliche Shirts, Pullover und Hosen angefertigt werden.

Seit 2013 gibt es das Modelabel „Robe Code“. Zuvor hat Ute Binder erst eine klassische Schneiderlehre absolviert und im Anschluss daran Modedesign in Reutlingen studiert. Die 32-Jährige lebt im Stuttgarter Westen, ihre Produktionsräume jedoch hat sie in ihrem Heimatort Vöhringen bei Rottweil. „Ich habe bislang in Stuttgart keine geeigneten Räumlichkeiten für die ganzen Maschinen gefunden“, erklärt sie.

Und Maschinen braucht sie einige. Die weißen Stoffe bedruckt sie selbst mit Fotomotiven. Schöpfen kann sie aus einer riesigen Bildersammlung, „eine ganze Festplatte voll“. Allesamt Fotografien, die sie selbst geschossen hat beziehungsweise Bekannte oder neuerdings auch eine Fotografin. Schnitte am PC entwerfen, mit Fotos bestücken, Schnittmuster erstellen, Stoffteile bedrucken und zusammennähen: Alles macht Ute Binder selbst mit einer angestellten Schneiderin.

Die Jungunternehmerin kann von der Firma „Robe Code“, die sie mit ihrem Bruder Uli gegründet hat, leben. Im dritten Jahr freut sie sich über steigendes Interesse, und dies, obwohl sie ihre Kreationen nur im Internet, auf Messen und in zwei Geschäften in Hamburg und im Raum Karlsruhe anbietet. Vor allem Märkte wie das „Holy Shit Shopping“ seien für junge Labels wichtig, um den direkten Draht zur Kundschaft zu haben. „Solche Veranstaltungen sind super. Die Leute können die Sachen anfassen und anprobieren, mich kennenlernen und dann auch gleich Feedback geben.“ Caroline Holowiecki

Info Das „Holy Shit Shopping“ findet am 10. und 11. Dezember im Römerkastell statt. Geöffnet ist der Markt am Samstag von 12 bis 21 Uhr und am Sonntag von 12 bis 20 Uhr. Eintritt: fünf Euro. Mehr über: www.holyshitshopping.de und www.robecode.com

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07.12.2016, 06:00 Uhr

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