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Freiburg

Weinbauverband ist gegen Volksbegehren für Artenschutz

Der Badische Weinbauverband wehrt sich gegen das geplante Volksbegehren im Südwesten für den Artenschutz.

13.08.2019

Von dpa/lsw

Der Präsident des Badischen Weinbauverbandes, Kilian Schneider, steht vor dem Logo des Verbands. Foto: Patrick Seeger/Archivbild

Freiburg. Dem Weinbau drohe das Aus, sagte Verbandspräsident Kilian Schneider am Dienstag in Freiburg. Die von der Initiative „Rettet die Bienen“ angestrebten Verbote und Einschränkungen etwa bei Pflanzenschutzmitteln führten dazu, dass Weinbau nicht mehr möglich sein werde. Sein Verband arbeite daher an einem Gegenvorschlag, um das Volksbegehren zu verhindern. Im Kampf gegen das Artensterben müssten andere Wege gefunden werden. Schon im Juli hatten Imker im Land sowie Politiker den Entwurf des geplanten Volksbegehrens kritisiert.

Die Vereinigung „Pro Biene“ fordert nach eigenen Angaben den Ausbau der ökologischen Landwirtschaft auf 50 Prozent bis 2035, die Halbierung von Pestiziden bis 2025 und ein Verbot von Pestiziden in Schutzgebieten. Nach dem Vorbild Bayern will sie hierfür ein Volksbegehren erreichen. Umweltschutzverbände unterstützen dies.

Für das Volksbegehren seien im Südwesten 35 865 Unterschriften gesammelt worden, sagte ein Sprecher der Initiative. Dies sei mehr als das Dreifache der gesetzlich geforderten Unterschriften. Der Antrag für das Volksbegehren werde nun vom Innenministerium geprüft.

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Erstellt:
13. August 2019, 14:12 Uhr
Aktualisiert:
13. August 2019, 13:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 13. August 2019, 13:00 Uhr

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