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Kommentar Ausbildung

Weiter für die Lehre werben

Der dualen Ausbildung darf es nicht ergehen, wie dem sprichwörtlichen Propheten im eigenen Land. Viel zu lange hat die Politik, auch getrieben durch die OECD, versucht, mehr Akademiker zu gewinnen. Darunter hat der Ruf der Lehre gelitten. Jetzt geht es darum, Jugendliche - Migranten und Einheimische - wieder für eine Ausbildung zu begeistern.

14.04.2016
  • MIRIAM KAMMERER

Dass Werbung in diesem Bereich wirkt, zeigen die Handwerkskammern in Baden-Württemberg, die jetzt die Früchte ihres engagierten Marketings ernten. Das zweite Jahr in Folge meldeten sich mehr Jugendliche für eine Lehre an.

Dabei werben die Handwerker nicht mit Phrasen, sondern mit handfesten Versprechen: Arbeitslosigkeit gibt es im Handwerk fast nicht. Die Chance, später einen Betrieb zu übernehmen, ist groß. Im Anschluss an die Ausbildung kann mit der Vorbereitung auf die Meisterprüfung begonnen werden.

Trotz alldem: Der Bedarf an Lehrlingen ist auch im Land nicht gedeckt. Die Verbände und die Betriebe dürfen nicht nachlassen, weiter die Vorteile einer dualen Ausbildung zu zeigen. Denn die Mischung aus Lernen im Betrieb und in der Schule bringt sehr gute Fachkräfte hervor. Die Wertschätzung für diese Berufe muss von Politik und Gesellschaft noch deutlicher gemacht werden.

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14.04.2016, 06:00 Uhr

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