Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen
Anschlag

Weiter keine Klarheit über Täter

Wurde die Attacke auf den BVB-Bus mit Bundeswehrsprengstoff verübt?

18.04.2017
  • DPA

Dortmund. Bei dem Anschlag auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund sind Spieler und Betreuer einem Bericht zufolge nur knapp einer größeren Katastrophe entkommen. „Wären die Splitterbomben nur eine knappe Sekunde früher gezündet worden“, hätte es „bestimmt viele Schwerverletzte und möglicherweise auch Tote gegeben“, zitierte die „Bild am Sonntag“ einen Sonderermittler. Mehr als 100 Beamte arbeiten an der Aufklärung, ermittelt wird in alle Richtungen – angeblich auch mit Blick auf die Wettmafia.

Das Pendel schlage weder in Richtung Rechtsextremismus, Islamismus oder allgemeiner Kriminalität aus, hieß es aus Sicherheitskreisen. Auch über die Herkunft des bei dem Rohrbombenanschlag verwendeten Sprengmittels gebe es noch keine Klarheit. Es handele sich allerdings um einen hochprofessionellen Sprengstoff, der aus dem militärischen Bereich kommen könne. Die „Welt am Sonntag“ hatte Ermittler zitiert, wonach der Sprengstoff eventuell aus Bundeswehrbeständen stamme. In einer internen Anweisung an regionale Polizeipräsidien, die der Zeitung vorliegt, wird vor weiteren Anschlägen gewarnt. So sollen insbesondere Fußballspiele, Rockkonzerte und Kulturevents gefährdet sein.

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen? Dann beachten Sie bitte unsere Hinweise zur Lizenzierung von Artikeln.

18.04.2017, 06:00 Uhr

Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag zu erstellen.
Anmelden
Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar zu verfassen.
Anmelden
 

 

 
Video-News: Aus Land und Welt
Heute meistgelesenNeueste Artikel
Wirtschaft im Profil
Wirtschaft im Profil

Die aktuelle Ausgabe unseres Business-Magazins Wirtschaft im Profil
Bildergalerien
Videos
Single des Tages
date-click
Video-News: Fußball