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Zwischen Poesiealbum und Pranger

Welche Rolle ein Teenie-Netzwerk für die Tübinger Prügelattacke spielte, ist unklar, aber eine Schmäh-Plattform ist es gewiss

Ein 13-jähriges Mädchen schlägt und tritt auf ein anderes Mädchen ein, andere Mädchen schauen zu, feuern an. Das Ganze wird gefilmt und landet im Netz. Die Mädchen sind in einem Alter, das man gerade mal als jugendlich bezeichnen kann, sie sind knapp oberhalb der Kindesgrenze. Was spielt sich da ab? Nimmt die Gewalt unter Mädchen zu, fragen die Medien gleich hellwach. Dabei hat man sich daran gewöhnt, dass Mädchen eher mal herumzicken, Expertinnen für Psychoterror und verbale Attacken sind.

02.12.2014
  • Ulla Steuernagel

Jetzt gibt es also nicht nur in Neukölln, sondern auch in Tübingen „Prügelmädchen“, wie sie schnell etikettiert werden. Was hinter der schockierenden Tat steckt, entzieht sich den Medien jedoch weitgehend. Denn wenn Jugendliche eine Straftat begehen, gibt es zwar eine Verhandlung, aber die schließt zu Recht die Medien und die Öffentlichkeit aus. Die Hintergründe einer Gewaltattacke bleiben im Dun...

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