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Weniger Drogentote im Südwesten: Erster Rückgang seit Jahren
Thomas Strobl (CDU), Innenminister von Baden-Württemberg. Foto: Marijan Murat dpa/lsw
Stuttgart

Weniger Drogentote im Südwesten: Erster Rückgang seit Jahren

Die Zahl der Drogentoten im Südwesten ist leicht gesunken.

14.03.2018
  • dpa/lsw

Stuttgart. 160 Menschen starben im vergangenen Jahr an den Folgen ihres Drogenkonsums - zehn weniger als im Jahr zuvor, wie das Innenministerium am Mittwoch mitteilte. «In den vergangenen Jahren war die Zahl der Drogentoten ständig angestiegen - nun können wir einen Rückgang verzeichnen», erklärte Innenminister Thomas Strobl (CDU) in Stuttgart. «Wir werden alles dafür tun, dass diese erfreuliche Entwicklung weiter anhält.» Seit 2013 war die Zahl der Drogentoten im Land gestiegen. Neben Prävention setzt Strobl den Angaben zufolge auch auf eine Strafverfolgung im sogenannten Darknet, in dem illegale Drogen leicht verfügbar sind.

Durchschnittlich wurden die Opfer des vergangenen Jahres 38 Jahre alt, die meisten (140) waren Männer. Heroin war nach Angaben des Ministeriums weiter die tödlichste Droge im Südwesten - 30 Menschen starben an einer Überdosis, 28 an Mischkonsum von Heroin mit anderen Drogen.

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14.03.2018, 11:06 Uhr | geändert: 14.03.2018, 10:40 Uhr

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