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Kreis Tübingen

Weniger Flüchtlinge

Asyl Der Landkreis muss seit Juli keine neuen Unterkünfte für Flüchtlinge anmieten.

15.10.2016

Von hoy

Die Situation hat sich nach Auskunft von Landrat Joachim Walter „deutlich entspannt“. Große Unterkünfte wie die Kreissporthalle, die Shedhalle und die Sporthalle Ofterdingen habe man auflösen können. Walter dankte in der jüngsten Kreistagssitzung allen Beteiligten für ihr Mitwirken.

Aktuell hat der Kreis 1900 Flüchtlinge an 87 Standorten untergebracht, darunter 22 Unterkünfte in Tübingen, 20 in Rottenburg und acht in Mössingen. Die Kreisverwaltung rechnet für 2017 mit 60 neuen Flüchtlingen im Monat gegenüber 100 Auszügen aus der vorläufigen Unterbringung. Damit werde die Zahl der 2100 Plätze langfristig auf 800 sinken. So gesehen gibt es auch eine „Entspannung“ bei der dichten Belegung. Man bewege sich da wieder auf die sieben Quadratmeter pro Flüchtling zu. Grünen-Kreisrat Berndt Rüdiger Paul wollte wissen, ob die „katastrophale Unterkunft“ in Weilheim weiterbetrieben werde. Da machte Walter aber wenig Hoffnung auf ein Mietvertragsende. Diese Unterkunft werde weiterhin gebraucht. Der Kreis habe sie saniert, und man solle sie „nicht schlechtreden“.

Da sich die Situation entspannt hat, will die Kreisbehörde in Zukunft nur noch punktuell über Zahlen und Daten im Kreistag informieren.

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Erstellt:
15. Oktober 2016, 01:00 Uhr
Aktualisiert:
15. Oktober 2016, 01:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 15. Oktober 2016, 01:00 Uhr

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