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Frankfurt

Weniger Geld für Chefaufseher der Dax-Firmen

Die Aufsichtsratsvorsitzenden deutscher Topkonzerne haben erstmals seit dem Krisenjahr 2009 weniger Geld erhalten. Das ergibt eine Studie des Beratungsunternehmens hkp Group.

22.04.2016
  • DPA

Frankfurt. Die Vergütung sank 2015 im Vergleich zum Vorjahr um 8,7 Prozent auf durchschnittlich 356 000 EUR. Ein wichtiger Grund dafür sei der Trend zur reinen Festvergütung. Im Zehnjahresvergleich sind die Bezüge der Chefaufseher allerdings um 38 Prozent oder 3,8 Prozent pro Jahr gestiegen.

Spitzenverdiener in Deutschland war 2015 der Aufsichtsratschef der Deutschen Bank, Paul Achleitner, mit 808 333 EUR. International liegt er auf Rang 16. Auf Platz zwei und drei in Deutschland liegen die Aufsichtsratschefs von Siemens, Gerhard Cromme (608 000 Euro), und Henkel, Simone Bagel-Trah (582 000 Euro).

Die Studie berücksichtigt VW nicht, weil der Konzern die Veröffentlichung seiner Jahresbilanz wegen der Abgasaffäre auf 28. April verschoben hat. 2014 hatte der damalige Aufsichtsratsvorsitzende Ferdinand Piëch rund 1,5 Mio. EUR erhalten. Sein Nachfolger Hans Dieter Pötsch könnte auf deutlich weniger kommen, sollte VW wegen des Skandals die Dividende streichen.

Anders als VW bezahlen immer mehr Dax-Konzerne ihren Aufsichtsräten inzwischen nur noch feste Beträge. Der Studie zufolge gab es 2015 bereits bei 17 Konzernen nur noch fixe Vergütungen.

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22.04.2016, 06:00 Uhr

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