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Heidelberg

Weniger Tierversuche an Fischen: Preis für Professor

Weil er die Zahl der Tierversuche an Fischen mit seiner Forschung merklich reduziert hat, wird der Heidelberger Professor Thomas Braunbeck mit dem Tierschutzforschungspreis des Landes geehrt.

10.11.2015

Von dpa

Heidelberg. Als forschungsstarker Standort habe Baden-Württemberg die besondere Verantwortung, «die Zahl der Tierversuche, wo immer es möglich ist, zu reduzieren», sagte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (Grüne). Trotz aller Bemühungen sei die tierexperimentelle Forschung oft noch ohne Alternative - etwa bei der Entwicklung von Therapien für Demenzerkrankungen.

Braunbeck überprüft seit mehr als 20 Jahren die Giftigkeit von Umweltschadstoffen in Wasser. Unter anderem entwickelte er einen Test an Fischeiern als Alternative für einen Abwassertest mit Fischen. Braunbecks Verfahren werden international angewandt, wie das Naturschutzministerium mitteilte. Seine Arbeitsgruppe Aquatische Ökologie & Toxikologie der Uni Heidelberg haben im Verlauf von zwei Jahrzehnten 200 Arbeiten veröffentlicht. Der Tierschutzforschungspreis ist mit 25 000 Euro dotiert.

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Erstellt:
10. November 2015, 12:00 Uhr
Aktualisiert:
10. November 2015, 12:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 10. November 2015, 12:00 Uhr

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