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Eis aller Art: Petrosawodsk

Wer die Menschen kennt, schätzt ihre große Gastfreundschaft

Petrosawodsk – eine europäisch angehauchte russische Stadt am Onegasee, die Hauptstadt von Karelien, nahe Sankt Petersburg, für russische Verhältnisse zumindest. Nahe ist nämlich relativ. Zum Vergleich: Tübingen und Köln trennen ungefähr 400 Kilometer. Etwa genauso groß ist die Entfernung zwischen Petrosawodsk und Sankt Petersburg. Nach Moskau ist es noch weiter.

06.11.2012
  • Ruth Juraschitz, 19

Petrosawodsk ist eine vergleichsweise junge Stadt: Im 16. Jahrhundert wurde sie von Zar Peter dem Großen gegründet. Der Name setzt sich aus dem Namen des Zaren und dem Russischen Wort für Fabrik, „sawod“, zusammen, weil dort Eisen- und Kanonenwerke für Kriegszwecke gebaut wurden. Anders als Tübingen ist Petrosawodk eine streng geplante Reißbrettstadt und vom Aussehen her vielleicht nicht typisch russisch, vom Klima her aber sehr wohl: Wind, besonders im Winter sehr niedrige Temperaturen (schon mal minus 20 Grad), Schnee und Eis. Im Winter zieren kunstvolle Eisskulpturen das Seeufer: Schwäne, Schlösser oder Eisprinzessinnen. Die kalten Temperaturen halten aber niemand vom Eis-Essen ab. Selbst bei minus 20 Grad lassen sich die Russen ein Eis schmecken. Mir ist bei meinem Aufenthalt dort aufgefallen, dass die Häuser von außen zum Teil etwas heruntergekommen aussahen, innen dafür aber umso gemütlicher eingerichtet waren. Ähnlich würde ich auch die Bevölkerung beschreiben: nach außen etwas verschlossen, aber sobald man die Menschen besser kennenlernt, sind sie umso freundlicher und man kommt in den Genuss der berühmten russischen Gastfreundschaft: Bliny (russische Pfannkuchen), Wodka und Co. werden aufgetischt. Diese Gastfreundschaft zeigt sich auch am Ufer des Onegasees: Jede Partnerstadt hat ihr eigenes Kunstwerk.

Wer die Menschen kennt, schätzt ihre große Gastfreundschaft
Pflockfeld des Nehrener Künstlers Curt Hans Chrysostomus Geiselhart am Onegasee in Petrosawodsk.

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06.11.2012, 12:00 Uhr

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