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Ramadan

Wer krank ist, darf aussetzen

Den Namen kennt jeder – aber was bedeutet eigentlich „Ramadan“? Weshalb fasten Muslime – und weshalb verschiebt sich das Datum immer?

31.07.2012

Was ist Ramadan und was bedeutet der Name?

Ramadan ist der Fastenmonat der Muslime. Er zählt zu den wichtigsten Grundsätzen des Islam. Ramadan ist der Name des Monats – dieser leitet sich unter anderem vom arabischen Wort für Hitze her.

Wer fastet?

Das Ramadanfasten ist eine Pflicht für jeden gläubigen Muslim. Allerdings gibt es einige Ausnahmen: Schwangere Frauen, Kinder unter 15 Jahren, alte oder kranke Menschen können das Fasten aussetzen, sollten es aber nach der Genesung oder dem Ende der Schwangerschaft nachholen.

Wie läuft das Fasten ab?

Von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang ist es Muslimen während des Ramadan untersagt, zu essen und zu trinken. Mit Sonnenuntergang kommt das Fastenbrechen: ein Glas Milch und ein paar Datteln. Dabei wird ein traditionelles Gebet gesprochen. Anschließend folgt ein traditionelles Abendgebet. Nun ist es Muslimen erlaubt zu essen. Nicht selten fällt das Mahl großzügig aus.

Der Ramadan verschiebt sich ja jedes Jahr. Warum?

Der Ramadan ist der neunte Monat des islamischen Mondkalenders – dieses Jahr vom 20. Juli bis zum 19. August (am letzten Tag wird nicht mehr gefastet). Ein Monat im Mondkalender hat nur 29 oder 30 Tage. Aus diesem Grund verschiebt sich der Fastenmonat im Vergleich zu unserem Kalender immer.

Worauf begründet sich der Ramadan?

Der Überlieferung nach begannen im heiligen Monat Ramadan die Offenbarungen Gottes an Mohammed. Daran soll das Fasten erinnern. Darum wird während des Ramadan auch viel gebetet und im Koran gelesen. Zusätzlich soll der Ramadan auch daran erinnern, dass andere nicht so viel haben. Der Ramadan ist auch ein Monat der Wohltätigkeit, der Menschlichkeit und der Läuterung der Seele.

Womit endet der Ramadan?

Mit dem Fest des Fastenbrechens, auch Zuckerfest genannt. Ruth Juraschitz,19

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31.07.2012, 12:00 Uhr

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