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Kißlegg

Westallgäu wohl schon seit der Jungsteinzeit besiedelt

Das Westallgäu und die Region Oberschwaben sind möglicherweise schon deutlich früher als angenommen besiedelt worden.

01.12.2016
  • dpa/lsw

Kißlegg. Das haben Archäologen des Landesamtes für Denkmalpflege herausgefunden. Wissenschaftler seien in der Vergangenheit immer davon ausgegangen, dass die Bauern der Jungsteinzeit im Südwesten nur in der Donauregion, am Bodensee und rund um die oberschwäbischen Seen gesiedelt hätten, sagte der Präsident des Landesamtes, Claus Wolf, am Donnerstag in Isny (Kreis Ravensburg).

Funde im Rahmen eines Forschungsprojektes hätten im Sommer und Herbst 2016 jedoch neue Erkenntnisse gebracht: «Jetzt wissen wir, dass sie ihre Dörfer durchaus auch zwischen Schussen und Aitrach und im Alpenvorland errichteten», sagte Claus. «Damit konnte eine Forschungslücke geschlossen werden.» So sei beispielsweise in Bodnegg (ebenfalls Kreis Ravensburg) eine Siedlung gefunden worden, die vermutlich noch vor dem Jahr 4300 vor Christus entstanden sei.

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01.12.2016, 13:51 Uhr | geändert: 01.12.2016, 12:31 Uhr

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