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Dußlingen

Wettbewerb um B 27-Optik

Die B 27-Tunneloberfläche in Dußlingen wird zum Objekt von Architekten aus der Region. Der Wettbewerb soll Anfang 2013 entschieden sein.

23.07.2012

Dußlingen. Die Gemeinde Dußlingen schreibt einen Wettbewerb für die Gestaltung der B 27-Tunnel-Oberfläche aus. Ab September sollen sich Architektinnen und Architekten aus der Region in einem offenen Ausscheid darum bewerben, die knapp 500 Meter lange Röhrendecke mitten in Dußlingen zu verschönern. Es geht um Grünanlagen und Wege, aber auch um Plätze für Feste und Veranstaltungen. Bürgermeister Thomas Hölsch bezeichnete das Projekt mit seinen sehr speziellen Maßen als „etwas Besonderes für jeden Architekten“.

Der Gemeinderat stimmte am vergangenen Donnerstag einem Preisgeld von 30 000 Euro zu. Die Bewerber-Büros sind zu einer persönlichen Absprache und einer Vor-Ort-Begehung verpflichtet – was auch den Bewerberkreis einschränken soll. In der Jury des Wettbewerbes werden die Fachpreisrichter Andreas Böhringer (Freiburg), Gunter Kölz (Ludwigsburg), Carolin von Lintig (Reutlingen) und Pit Müller (Freiburg) sitzen. Als Sachpreisrichter sind neben Bürgermeister Hölsch Vertreter/-innen der beiden größten Fraktionen DWV und FWV vorgesehen. Beratend steht Kämmerer Fritz Rall zur Verfügung.

Ausstellung im Januar 2013

Bis Ende November werden die Architektenbüros ihre Lösungen des Gestaltungsproblems bei der Gemeinde eingesandt haben. Bis Mitte Januar 2013 wird geprüft, dann werden die Wettbewerbsarbeiten ausgestellt. Der Gemeinderat wird abschließend entscheiden. Gemeinderat und Verwaltung einigten sich am Donnerstag darauf, in den kommenden Wochen möglichst konkrete Festlegungen für den Wettbewerb zu treffen: Gestaltungsmerkmale, finanzieller Spielraum für die Umsetzung und verkehrstechnische Präferenzen.

DWV-Rätin und Architektin Antje Wellhäuser forderte im Rat, auch städtebauliche Vorgaben möglichst detailliert festzulegen, etwa bei der Frage nach der Einbindung der Wilhelm-Herter-Straße. Die Verknüpfung von Ost- und West-Dußlingen sei genauso eine zentrale Frage wie die Gestaltung von Fußwegen und Plätzen. „Wir werden das in der Verwaltung im Grundsatz vorberaten“, sagte Bürgermeister Thomas Hölsch, versicherte aber: „Bei den Vorbesprechungen sind Sie dann dabei.“eik

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23.07.2012, 12:00 Uhr

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