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Neue Straßenkehrmaschinen fegen besser

Wie die Technischen Betriebsdienste Reifenabrieb, Rußpartikel und Feinstaub entfernen

„Eine echt saubere Sache“, steht auf dem Aufbau der neuen emissionsarmen Straßenkehrmaschine, die die Technischen Betriebsdienste Reutlingen (TBR) gestern in Ohmenhausen vorgestellt haben.

29.10.2014

Von uk

Ohmenhausen. Matthias Kuster, der stellvertretende TBR-Leiter, ist mit den Vorzügen des 18-Tonners, der 240 Pferdestärken unter der Haube hat und 191.000 Euro kostet, sehr zufrieden. Die hochmoderne Kehrmaschine – es ist die zweite im Fuhrpark der TBR – entfernt nicht nur effektiv Reifenabrieb, Rußpartikel und Feinstaub, sie arbeitet so präzise, dass beim Kehren weder Staub noch Schmutz in die Luft gelangt.

Ermöglicht wird dies unter anderem durch einen Wasserfilter, der die aufgesaugten Schmutzpartikel bindet und so nachhaltig aus dem Verkehr zieht. Das Wasser, das mehrmals am Tag ausgetauscht wird, fungiert nicht nur als Filter. Um den Staub zu binden, wird die Fahrbahn vor dem Kehren eingesprüht. Am Heck der neuen Maschine befindet sich eine Vorrichtung mit einem langen Rohr (im Bild wird die Arbeitsweise von Stefan Schmid vorgeführt). Das wird verwendet, um die tief in den Boden reichenden „Unterflurpapierkörbe“ zu leeren, die es beispielsweise in der Reutlinger Fußgängerzone und in der Steinachstraße in Betzingen gibt.

Früher, berichtet Darius Augustin, musste man die Papierkörbe zweimal täglich leeren, jetzt reiche einmal wöchentlich. Die Arbeit gehe den 30 Mitarbeitern der Stadtreinigung deshalb nicht aus. Was ihnen immer wieder zu schaffen mache, seien Fehlwürfe wie beispielsweise kaputte Schirme oder Scherben, die das Rohr zerstören könnten. „Altglas gehört nicht in die Behälter.“ Das Stadtgebiet, für das die TBR zuständig ist, hat eine Ausdehnung von rund 30 Kilometern und das, so Augustin, sei vergleichbar mit der Großstadt Paris.

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Erstellt:
29. Oktober 2014, 12:00 Uhr
Aktualisiert:
29. Oktober 2014, 12:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 29. Oktober 2014, 12:00 Uhr

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