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Wie sich Nutzer vor SMS-Abzocke schützen

Spam-Versender setzten immer häufiger auch auf SMS und Messenger-Apps als Versandweg für ihre Betrügereien. Diese Nachrichten haben es in sich: Ruft man darin angegebene Nummern an oder klickt auf Links, kann schädliche Software auf dem Smartphone landen, oder man schließt ungewollt teure Abonnements ab.

21.11.2015
  • DPA

Deswegen gilt: "Löschen, nichts anklicken und am besten den Absender sperren", sagt Alexander Kuch vom Telekommunikationsportal "teltarif.de".

Besonders tückisch sind laut Kuch die sogenannten Abofallen. Klickt man auf einen in einer SMS oder Messenger-Nachricht enthaltenen Link, wird damit unter Umständen die eigene Telefonnummer übertragen. So kann unbemerkt ein Geschäft nach dem WAP-Bezahlverfahren zustande kommen - am Monatsende werden die Kosten über die Telefonrechnung eingezogen. Auch die Aufforderung zum Rückruf kann teuer sein, warnt Kuch. Dahinter können Sonderrufnummern mit hohen Preisen stecken.

Wenn ignorieren und sperren nicht hilft, etwa weil die Absender ständig neue Telefonnummern verwenden, kann man beim Provider eine Drittanbietersperre einrichten. Dann sind Bezahlvorgänge über WAP-Dienste nicht mehr möglich. Einige Anbieter ermöglichen es, nur einzelne Dienste zu sperren - etwa damit nützliche Dienste wie der Kauf von Nahverkehrstickets über das Telefon trotzdem noch funktionieren.

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21.11.2015, 12:00 Uhr

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