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Wieder mehr Mitarbeiter in Deutschland
Ein Laser schneidet bei Trumpf in Ditzingen ein Blech. Foto: dpa
Ditzingen

Wieder mehr Mitarbeiter in Deutschland

Der Laserspezialist Trumpf konzentriert seine Entwicklungsthemen in der Heimat.

20.10.2016
  • ANDREAS BÖHME

Ditzingen. Nicht China und auch nicht die USA: Der Ditzinger Maschinenbauer Trumpf konzentriert seine Entwicklungsthemen wieder in Deutschland. Gerade langfristige Projekte, so Technik-Vorstand Peter Leibinger, ließen sich hierzulande besser abwickeln, weil auch die Kontinuität beim Personal höher sei. „Wir haben hier ein tolles Umfeld“, lobt Nicola Leibinger-Kammüller, Vorsitzende der Geschäftsleitung, die Hochschulen im Land. Hier habe Trumpf einen guten Ruf, könne um die besten Köpfe konkurrieren.

Die marktnahe Entwicklung in den USA werde zwar nicht geschlossen, aber enger an Deutschland angebunden. Auch jene in China für Blechbearbeitungsmaschinen im mittleren Segment (rund ein Drittel billiger als die Maschinen mit dem Trumpf-Logo) wird beibehalten. Von den 1750 Entwicklern der Firmengruppe mit 80 Unternehmen arbeiten nun aber rund 1200 in Deutschland.

Angesichts des schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes hat Trumpf sein Wachstum etwas verlangsamt: Die Konjunktur in China und Brasilien sowie die Debatte um den Brexit führten zu rückläufigen Geschäften, gerade die Briten halten sich mit Investitionen zurück. Gleichwohl konnte der Umsatz auf 2,81 Milliarden gesteigert werden. Der Vorsteuergewinn sank zwar um 15 Prozent auf 303 Mio. EUR, bereinigt um Einmaleffekte aus dem Verkauf der Medizinsparte im vergangenen Geschäftsjahr ergibt sich jedoch eine Steigerung um 6,3 Prozent. Die Rendite kletterte auf 10,8 Prozent – insgesamt, so Leibinger-Kammüller, ein sehr gutes Ergebnis.

Selbst das Sorgenkind, die kleine Elektroniksparte, ist wieder im Aufwind. 50 Jobs wurden in der Freiburger Hüttinger-Gruppe sozialverträglich abgebaut und die Produktpalette umstrukturiert. Neue Produkte wie ein sogenannter Batteriewechselrichter, über den effizient Akkus ge- und entladen werden, sowie neue Elektroniklösungen und Displays verbesserten die Auftragslage um die Hälfte und den Umsatz um ein Drittel. Dazu würden wieder gute Gewinne erwirtschaftet.

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20.10.2016, 06:00 Uhr

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