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Lametta für Chorage

Wieso Uwe Ochsenknecht nach Pliezhausen kommt

Am morgigen Mittwoch kommt Uwe Ochsenknecht auf seiner bundesweiten „Lametta-Tour“ auch nach Pliezhausen. Möglich gemacht hat den außergewöhnlichen Auftritt der Pliezhäuser Waldemar Weglikowski-Heichert.

27.11.2012
  • Matthias Reichert

Pliezhausen. Seit drei Jahren ist Waldemar Weglikowski-Heichert technischer Leiter der „Lametta“-Tour von Uwe Ochsenknecht mit weihnachtlichen Arrangements. Der Neu-Pliezhäuser kümmert sich als technischer Leiter um Ton und Licht bei den Auftritten. Er sorgt auch dafür, dass die Akteure ihre Positionen auf der Bühne halten. „Das ist tatsächlich ein Job. Ich bin immer der erste, der kommt, und der letzte, der geht“, sagt der freie Projektleiter, der ansonsten in einem Tübinger Büro in der Hechinger Straße mit zwei Kollegen Großveranstaltungen auf Messen und Sport-Events organisiert.

Der 36-jährige Weglikowski-Heichert lebt seit einiger Zeit in Pliezhausen. Seine Frau Carolyn Heichert singt im Chor Chorage, er selbst ist dort passives Mitglied. Daher kommt die Pliezhäuser Connection. Nun tritt Ochsenknecht, wie berichtet, am Mittwoch, 28. November, um 20 Uhr in der Gemeindehalle Pliezhausen auf Einladung von Chorage auf – die Gemeinde reiht sich ein zwischen den weiteren Tournee-Stationen wie Berlin, Hamburg, Zweibrücken und Kiel. Die Tournee dauert heuer vom 23. November bis 23. Dezember, fast jeden Abend ist ein Auftritt. „Mit Zwischenstopp in Pliezhausen“, sagt Weglikowski-Heichert.

Unter der Überschrift „Früher war mehr Lametta“ liest der Schauspieler Weihnachtsgeschichten von Tucholsky, Kästner, Hüsch und Loriot. Ihn begleiten The Three Rednosed Reindeers – eine Band, die aus der Stuttgarter und New Yorker Formation Tango five hervorgegangen ist. Deren Musiker Veit Hübner, Bobbi Fischer und Gregor Hügner spielen auf der Tournee weihnachtliche Lieder und Arrangements.

„Das ist nur Zufall!“ – so zurückhaltend beschreibt Waldemar Weglikowski-Heichert, wie er Ochsenknecht über dessen Stuttgarter Produktionsfirma Sagas kennengelernt hat. „Ich bin dafür verantwortlich, dass alles über die Bühne geht“, sagt der 36-Jährige. Seine Drähte nutzte er schon früher. Im Februar diesen Jahres hatte der Technikchef, wie berichtet, Suzanne von Borsody in die Pliezhäuser Gemeindehalle geholt.

Die Zusammenarbeit mit Ochsenknecht beschreibt der Pliezhäuser als hoch professionell. „Er fordert natürlich einiges. Man sollte nicht viele Fehler machen.“ Als Mensch sei der Schauspieler indes sehr angenehm, „ich kann mich nicht beschweren“.

Ein weiterer Vorteil des Pliezhäuser Auftritts für den Technikchef: „Das ist etwas heimeliger. Da übernachte ich nicht im Hotel, sondern zuhause“, freut sich Weglikowski-Heichert.

Wieso Uwe Ochsenknecht nach Pliezhausen kommt
O Tannenbaum: Uwe Ochsenknecht (links) und sein technischer Leiter Waldemar Weglikowski-Heichert aus Pliezhausen.

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27.11.2012, 12:00 Uhr

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