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Wild Wings scheitern vor dem Tor
Der SERC war dran, aber die Münchner jubelten. Foto: Eibner
Eishockey

Wild Wings scheitern vor dem Tor

Schwenninger machen gegen Meister München ein gutes Spiel, unterliegen aber 1:2. Es mangelt im Abschluss.

21.11.2016
  • HELEN WEIBLE

Schwenningen. Für die Wild Wings bleibt es in der DEL schwer, sie hüten weiter das Tabellenende. Nach der 1:4-Niederlage am Freitag in Augsburg verloren die Schwenninger gestern Abend gegen den Titelverteidiger und Spitzenreiter EHC Red Bull München 1:2 (0:1, 0:0, 1:1). Es war vor 3227 Zuschauern in der Helios-Arena aber kein Kampf zwischen David und Goliath zu sehen. Der SERC spielte meist forscher als der EHC – allein an den Abschlüssen mangelte es erneut.

Den Wildschwänen gelang der bessere Start ins erste Drittel. Simon Gybers hatte die erste Chance auf dem Schläger, während München brauchte, um auf Drehzahl zu kommen. Nach fünf Minuten zog Derek Joslin erstmals bei Schwenninger Unterzahl drauf: Lennart Palausch musste wegen Ellbogenchecks aufs Sünderbänkchen. In dieser Phase gelang München wie aus dem Nichts die Führung. Nationalspieler Maximilian Kastner traf zum 0:1 (5. Minute). Vier Minuten später verpasste Schwenningens Andrée Hult die Großchance zum Ausgleich, weil EHC-Goalie David Leggio eine Hand dazwischen bekam. Wild-Wings-Angreifer Daniel Schmölz kam zwei Mal vor das Münchner Tor, brachte seine Schüsse aber nicht unter.

Im zweiten Abschnitt hätten die Wild Wings im Powerplay die Partie offen gestalten können. Doch Stefano Giliati belohnte sich bei einem tollen Angriff über rechts nicht mit dem Treffer. Dann folgte eine müde Phase beider Teams mit zig Fehlpässen. Der Meister agierte zu passiv, der SERC machte mehr Druck.

Wurden die letzten 20 Minuten von den Wild Wings effektiver genutzt? Nein, auch hier waren die Gäste effektiver. Besonders bitter für die Gastgeber: Topscorer Will Acton scheiterte an Pfosten und Latte. Dafür kam Michael Wolf gut zehn Minuten vor der Schlusssirene viel zu leicht zum 2:0 für die Münchner. Daniel Schmölz verkürzte für den SERC (59.), doch das 2:2 blieb aus. Die Wild Wings mussten einmal mehr den leichtfertig vergebenen Punkten nachtrauern, Meister hin oder her. Helen Weible

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21.11.2016, 06:00 Uhr

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