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Stuttgart

Wildschweine immer noch mit Cäsium belastet

30 Jahre nach der Atomkatastrophe von Tschernobyl sind die Auswirkungen auch in Baden-Württemberg noch messbar.

26.04.2016
  • DPA

Stuttgart. Wildschweinfleisch aus dem Schwarzwald und aus Oberschwaben ist teils noch deutlich mit dem radioaktiven Cäsium 137 belastet, wie es bei den Chemischen und Veterinäruntersuchungsämter (CVUA) in Stuttgart und Freiburg heißt. In 22 Prozent von 770 Wildschweinproben aus dem letzten Jagdjahr seien die Richtwerte überschritten worden. Das Fleisch wurde beseitigt. Der höchste Wert fand sich in einer Probe aus dem Kreis Biberach. Wildbret von Rehen sei nicht belastet.

Grund für die radioaktive Belastung von Wildschweinen ist die Vorliebe der Tiere für den Hirschtrüffel. Der Pilz reichert das Cäsium aus dem Waldboden an.

Am 26. April 1986 explodierte das Atomkraftwerk Tschernobyl in der Ukraine. Der Wind trug die Radioaktivität auch Richtung Westeuropa. Fußballspiele wurden abgesagt, Freibäder und Spielplätze gesperrt, Sandkästen geleert, Gemüse untergepflügt.

Das radioaktive Cäsium 137 hat eine Halbwertzeit von 30 Jahren. Die Hälfte der Strahlung ist also gerade erst zerfallen.

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26.04.2016, 06:00 Uhr

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