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Rudern: Wieder davongefahren

Wilhelm Dieter holt mit seinem Team fünf Mal Gold in Duisburg

Er hat mehr Gold mitgebracht als die Heiligen Drei Könige: Mit fünf ersten Plätzen in Doppelvierern und Doppelzweiern ist der Tübinger Senior-Ruderer Wilhelm Dieter von den FISA World Rowing Masters in Duisburg, der weltgrößten Ruderregatta, zurückgekehrt.

12.09.2012
  • Tobias Zug

Duisburg. 1983 war er das erste Mal bei einer Weltmeisterschaft dabei. Zwei Mal erst sei er seither nicht dabei gewesen, sagt Wilhelm Dieter. Dieses Mal auf der Wedau-Regattabahn war der 65-Jährige wieder am Start – zum 27. Mal. Und kehrte wieder goldbehangen zurück. 4000 Teilnehmer aus allen Kontinenten – Frauen und Männer in allen Altersklassen – kämpften an vier Regatta-Tagen um Medaillen.

In drei Doppelvierern und einem Doppelzweier fuhr der Tübinger Schlagmann Dieter immer mit Werner Rösch aus Lauffen, dazu fuhren je nach Altersklasse Hilko Koch aus Krefeld, der 74-jährige Werner Busch aus Krefeld, der 78-jährige Karl-Heinz Salzmann aus Kassel und Werner Rehberg (64) aus Meppen. Um in den jeweiligen Altersklassen mitfahren zu dürfen, ist das Durchschnittsalter der Besatzung entscheidend. Dieter und sein Team, die jedes Jahr im Frühjahr ein Wochenende gemeinsam trainieren, sind „alte“ und vor allem erfolgreiche „Hasen“ im Senioren-Rudergeschäft: „Wenn die Gegner uns sehen, sagen sie schon: Muss das sein, dass ihr gegen uns fahrt…?!“ Dieters Antwort: „Tut uns leid, aber wir fahren halt auch, so gut es geht!“

Und den Gegner wieder davon: Die erste Goldmedaille holten Dieter, Rösch, Busch und Salzmann im Doppelvierer der Altersgruppe der 70-Jährigen. Mit einem guten Start setzten sie sich sofort an die Spitze des Feldes und siegten gegen frühere Spitzenruderer aus USA, Deutschland, Niederlande und Schweden. Im Doppelvierer der Altersgruppe der 65-jährigen fuhren Dieter und Rösch mit Busch und Rehberg erneut mit einem Start-Ziel Sieg. Im Doppelvierer der Altersgruppe der 60-Jährigen hatten es Dieter, Rösch, Koch und Rehberg mit Gegnern aus Österreich, Japan, Dänemark, Niederlande und einem weiteren Team aus Deutschland zu tun. Mit einem explosiven Start setzte sich das Team an die Spitze des Feldes und siegte mit vier Sekunden vor Dänemark.

Diese Vier fuhren ebenfalls In der jüngeren Altersklasse der 55-Jährigen. In diesem Sechs-Boote-Feld kamen die Gegner aus USA, Peru, England, Dänemark und Deutschland. Wiederum mit einem konsequenten Start setzten sich Dieter & Co. an die Spitze des Feldes und siegten mit zwei Sekunden vor dem dänischem Team. Im letzten Rennen fuhr Wilhelm Dieter mit Werner Rösch im Doppelzweier der 60-Jährigen und war mit 3:33 Minuten das schnellste aller 48 gestarteten Boote in dieser Altersklasse. „Aber uns wurde in keinem einzigen Rennen was geschenkt“, sagte Dieter.

Aus Tübingen dabei waren noch Stefan Lottholz, Karl Köster, Alexander Rempel und Steffen Vogel im Vierer mit und ohne Steuermann. In der Altersklasse der 60-Jährigen gelang ihnen im ersten Start bei einer World Rowing Masters in diesen besetzten Riemen-Bootsklassen ein fünfter und ein sechster Platz. Stefan Lottholz, der Vorsitzende des TRV, ruderte zum Abschluss im Einer der 50-Jährigen auf Platz 3.

Wilhelm Dieter holt mit seinem Team fünf Mal Gold in Duisburg
Grüße aus dem Siegerboot: der Tübinger Senior-Ruderer Wilhelm Dieter in Duisburg. Privatbild

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12.09.2012, 12:00 Uhr

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