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Kommentar zur Kapitalanlage in Containern

Windige Anlagen

Ob Seecontainer, Schiffsbeteiligungen oder Mittelstandsanleihen – manche Menschen stecken ihr sauer erspartes Geld in merkwürdige Anlagen, die hoch riskant sind und die sie selbst nicht verstehen.

21.03.2018

Von Dieter Keller

Berlin. Entweder werden sie schlecht beraten oder sie lassen sich von hohen Renditen blenden. Wenn dann die Anlage pleite macht wie jetzt der Container-Finanzierer P&R, ist der Katzenjammer groß, und es erschallt gleich der Ruf nach mehr staatlicher Kontrolle.

In manchen Fällen wäre die durchaus notwendig. Aber sie ist kein Patentrezept. Vor Dummheit kann der Staat kaum schützen. Darum handelt es sich leider in vielen Fällen. Es gab schon genug Pleiten, so dass auch unerfahrene Anleger die wichtigsten Grundregeln gelernt haben sollten: Nie alles auf eine Karte setzen, sondern das Kapital streuen.

Finger weg von Anlagen, die man selbst nicht versteht. Was weiß schon Otto Normalanleger vom Geschäft mit Seecontainern. Weder auf wohlklingende Namen vertrauen noch auf große Versprechen von Beratern.

Eine hohe Rendite ist mit einem hohen Risiko verbunden – bis hin zum Totalverlust. Wer das nicht will, sollte bei Festgeld oder Bundesanleihen bleiben. Das ist langweilig, aber sicher. Leider fallen immer noch zu viele auf windige Anlagen herein – aus purer Gier.

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Erstellt:
21. März 2018, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
21. März 2018, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 21. März 2018, 06:00 Uhr

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