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Rottenburgs Trainer Hans Peter Müller-Angstenberger

„Wir sind das jüngste Team“

Positiv denken ist das Motto von Hans Peter Müller-Angstenberger. Der Ausstieg des Hauptsponsors könnte am Ende sogar eine Chance zum Neustart für den TVR sein, sagt der Volleyball-Trainer.

29.06.2012

Rottenburg. Noch 16 Wochen bis zum Bundesliga-Saisonstart – die Rottenburger Volleyballer sind mittendrin in der längsten Sommerpause aller Zeiten. Am 25. Februar war das letzte Spiel (3:0) in Bottrop, erst am 17. Oktober reist das Team nach Spergau zum CV Mitteldeutschland. Am 21. Oktober kommt dann der TV Bühl zum ersten TVR-Heimspiel in die Tübinger Paul-Horn-Arena. Bei den Rottenburger Schmetter-Künstlern ist Sparen angesagt nach dem Ausstieg von Hauptsponsor EnBW, bei der Kader-Zusammenstellung sind keine großen Sprünge drin. Drei Fragen an TVR-Trainer Hans Peter Müller-Angstenberger.

TAGBLATT: Ist Michael Neumeister nach dem Abschied von Gergely Chowanski Rottenburgs Zuspieler Nummer eins?

Müller-Angstenberger: Davon kann man ausgehen. Unsere Situation mit dem Rückzug der EnBW stellt einen Neuanfang dar. Michael hat diese Rolle schon gespielt und erfolgreich gespielt. Er hat von Chowanskis Erfahrung auch profitiert und kann nach seinem Achillessehnen-Jahr voll angreifen.

Zwei Plätze sind noch frei im Kader. Nach welchen Kriterien gehen Sie bei der Besetzung vor?

Es ist klar, dass wir noch einen Diagonalen brauchen, und ein weiterer Zuspieler wird noch kommen. Insgesamt werden wir Allrounder-mäßig aufgestellt sein. Ich wage zu prognostizieren, dass wir die jüngste Mannschaft der Bundesliga haben werden. Da darf nicht viel passieren – aber so ist die Situation nun mal, und vielleicht hat das auch einen gewissen Vorteil.

Möglicherweise geht der TVR nur mit einem Zehn-Mann-Kader in die Saison – wie wollen Sie im Training überhaupt sechs gegen sechs spielen?

Wir haben natürlich Spieler aus dem Umfeld, aus der zweiten Mannschaft, die mit uns arbeiten. Auch Ehemalige trainieren immer wieder mit bei uns. Viele leben hier und sind weiterhin im Netzwerk des Vereins. Fragen: Hansjörg Lösel

„Wir sind das jüngste Team“
Rottenburgs Volleyball-Trainer Hans Peter Müller-Angstenberger: „Unsere Situation stellt einen Neuanfang dar“. Archivbild: Metz

Wer glaubt, dass die Rottenburger Bundesliga-Volleyballer in der Sommerpause die Beine hochlegen, der irrt: Ein Mal pro Woche trifft sich das Team schon jetzt zum Training, dabei wird auch mal gekickt oder Basketball gespielt. Der Trainer Hans Peter Müller-Angstenberger arbeitet darüber hinaus täglich mit seinen Spielern, bietet Individualtraining an. „Das ist eine unheimlich intensive Zeit, aber für mich ist es auch die beste Zeit im Jahr, denn gerade jetzt können sich die Spieler wirklich verbessern und weiter entwickeln“, sagt der Coach, der im Juli 40 Jahre alt geworden ist. „Jetzt wird die wichtigste Arbeit geleistet“, betont Müller-Angstenberger.

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29.06.2012, 12:00 Uhr

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