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Wirbel um Wurf mit Kaugummi
Angefressen nach spätem Ausgleichstreffer: Kölns Manager Jörg Schmadtke (vorne) warf nach dem Spiel mit seinem Kaugummi. Foto: Imago
Ausbruch von Kölns Manager Schmadtke hat ein Nachspiel

Wirbel um Wurf mit Kaugummi

In Sinsheim schlugen die Emotionen beim 1. FC Köln aufgrund des Ausgleichstores der Hoffenheimer hoch. Der Fair-Play-Gedanke sei mit Füßen getreten worden, so lautete der Vorwurf der Rheinländer.

05.04.2016
  • SID

Sinsheim. Jörg Schmadtke war schwer angefressen, im hohen Bogen flog sein Kaugummi in Richtung der Mannschaftsbank von 1899 Hoffenheim. Die unsportliche Aktion des Managers des 1. FC Köln, der sich dafür später bei seinem Kollegen Alexander Rosen telefonisch entschuldigte, war der Höhepunkt der hektischen Schlussphase, in der die Geißböcke den Kraichgauern vorwarfen, unfair gehandelt und nur so den 1:1-Ausgleich in der Nachspielzeit erzielt zu haben.

"A sehe ich da ein Foul und B muss ich sagen, dass wir in dieser Woche in der Liga den Fair-Play-Gedanken beerdigen", wetterte Schmadtke bei Sky. "So leid es mir tut. Wir haben es am Freitag gesehen und jetzt wieder. Man kann sagen, dass der Existenzkampf groß ist, aber ich würde mir wünschen, dass es anders abgeht." Schon am Freitag hatten sich die Wolfsburger beklagt, dass Leverkusen nach einem vermeintlichen Foulspiel von Chicharito an Dante weitergespielt hatte, bevor der Mexikaner das vorentscheidende 2:0 erzielte.

Gegen Schmadtke ermittelt wegen des Kaugummiwurfs der Kontrollausschuss des DFB, der Manager wurde zu einer Stellungnahme aufgefordert. Ihm droht die Bestrafung durch das DFB-Sportgericht.

Was war in Sinsheim passiert? Nach einem Duell mit dem Hoffenheimer Eduardo Vargas, das von Schiedsrichter Deniz Aytekin nicht abgepfiffen wurde, blieb der eingewechselte Kölner Lukas Klünter liegen. Hoffenheim spielte weiter, aus der Szene entwickelte sich der Ausgleichstreffer durch Kevin Volland.

Während die Hoffenheimer ausgelassen feierten, reagierten die Kölner wütend, weil sie in dieser Saison bereits von zahlreichen Fehlentscheidungen betroffen waren.

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05.04.2016, 06:00 Uhr

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