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Außer Wertung?

Wissenschaftler und Funktionäre uneins über die Leistung von Markus Rehm

Wenn man es genau nimmt, hatte Fabian Heinle, Weitspringer der LAV Stadtwerke Tübingen, am Freitag nicht wirklich den Wettkampf gewonnen. In Wahrheit sprang nämlich noch einer weiter auf dem Nürnberger Marktplatz, vor dieser Wahnsinns-Kulisse vor 4000 Zuschauer. Der Sprung von Markus Rehm auf 8,11 Metern war auch gültig. Nur eben nicht ganz so gültig wie der Sprung von Heinle.

26.07.2015
  • Alexander Mühlbach

Denn mit 14 Jahren hat Rehm auf Grund eines Unfalls beim Wakeboard-Training sein rechtes Bein unterhalb des Knies verloren. Seitdem trägt Rehm eine Beinprothese. Die ermöglicht ihm einen normalen Alltag, aber auch das Weitspringen – und genau darin liegt in diesem Wettkampf das Problem. Denn der deutsche Leichtathletikverband (DLV) wertet den Sprung von Rehm zwar, allerdings nur außer Wertung. D...

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