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Ludwigshafen

Wissing: BASF ist um Aufklärung nach Explosion bemüht

Der Chemiekonzern BASF ist laut dem rheinland-pfälzischen Wirtschaftsminister Volker Wissing (FDP) nach der verheerenden Explosion um Transparenz und Aufklärung bemüht.

25.10.2016

Von dpa/lrs

Der rheinland-pfälzische Wirtschaftsminister, Volker Wissing (FDP). Foto: Fredrik von Erichsen/Archiv dpa/lrs

Ludwigshafen. «Das ist wichtig, um Vertrauen zu schützen und zu erhalten», sagte Wissing am Dienstag. Das sei für den Standort und die Beschäftigten wichtig.

Beim Brand und einer Explosion waren am Montag vergangener Woche zwei BASF-Werksfeuerwehrleute und der Matrose eines Tankschiffs ums Leben gekommen. Die Obduktion der Leichen habe die Identität bestätigt, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. 30 Menschen wurden bei dem Unfall verletzt, acht von ihnen schwer.

Nun geht es laut Wissing darum, den Vorfall aufzuarbeiten und aufzuklären. «Es ist aber zu früh, die Dinge abschließend zu bewerten», sagte er. Zunächst sei die Staatsanwaltschaft am Zug, um zu klären, ob menschliches Versagen oder technische Gründe zu dem Vorfall führten. «Es sollten jetzt alle an der Aufklärung mitwirken, statt durch Spekulationen Vertrauen zu zerstören.»

Vertreter von BASF sprechen laut Wissing am Donnerstag in einer Sondersitzung der Ausschüsse für Inneres, Umwelt und Wirtschaft des Landtags. Dies sei ihr Wunsch gewesen, um die Politiker informieren zu können, sagte Wissing. Die CDU beklagte, Vertreter von BASF seien zunächst nicht eingeladen worden.

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Erstellt:
25. Oktober 2016, 18:20 Uhr
Aktualisiert:
25. Oktober 2016, 17:40 Uhr
zuletzt aktualisiert: 25. Oktober 2016, 17:40 Uhr

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