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Querpass

Wo ist Herr Dünnsch?

Einer der immer wiederkehrenden Gags in der Kult-Comicserie „Die Simpsons“ sind Barts Telefonstreiche, mit denen er Barkeeper Moe zur Weißglut treibt. Sie beruhen immer auf einem Namensspiel. So ruft der älteste Simpsons-Spross beispielsweise in der Kneipe an und fragt, ob Herr Dünnsch zu sprechen ist. Moe schreit daraufhin zur Belustigung des Anrufers und aller Gäste quer durchs Lokal: „Hier ist ein Anruf für Dünnsch. Ist hier jemand, der Dünnsch heißt?“

15.03.2018
  • SWP

Ein anderer Simpsons-Anruf dürfte nach dem Champions-League-Aus bei Fans des englischen Erstligisten Manchester United nicht gut ankommen. Dabei fragt Bart nach einer „Lasmiranda“. Nachname: „Denn Sevilla“

Namens-Wortspiele sind in England zurzeit wohl generell angesagt, wie ein Vorfall aus der sechsten Liga zeigt. Sanchez Watt von Hemel Hempstead wurde vom Schiedsrichter, der ihn mit einer Gelben Karte verwarnen wollte, nach seinem Namen gefragt. Watt nannte mehrmals seinen Nachnamen, was der Unparteiische – wahrscheinlich Vater kleiner Kinder, die das „Taube-Ohren“-Spiel ganz gerne bis zum Ende ausreizen – als sarkastische Gegenfrage („What?“) wertete und den Spieler mit Rot vom Feld stellte. Immerhin konnte Hemel Hempsteads Kapitän das Missverständnis aufklären, Watt durfte wieder mitspielen.

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15.03.2018, 06:00 Uhr

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