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Karlsruhe

Woher kommt das? Provenienzforscher tagen in Karlsruhe

Immer mehr deutsche Museen wollen zumindest Teile ihrer Bestände auf ihre Herkunft hin überprüfen, haben oft aber nicht die Mittel dafür.

26.04.2016
  • dpa/lsw

Karlsruhe. Die sogenannte Provenienzforschung sollte jedoch eine Selbstverständlichkeit sein und werden, forderte am Dienstag die Vorsitzende des internationalen Arbeitskreises Provenienzforschung, Ute Haug, bei einer Tagung in Karlsruhe. Bislang aber finde diese Art von Forschung oft nur innerhalb projektbezogener Arbeitsverhältnisse statt. «Kontinuität und Verstetigung gibt es bislang meist nicht», sagte sie.

Provenienzforschung beschäftigt sich damit, die genaue Geschichte und Herkunft eines Kunstwerkes zu klären. Auf diese Weise können zum Beispiel Werke zurückgegeben werden, deren rechmäßige Besitzer zur Zeit des Dritten Reiches enteignet wurden. Der Arbeitskreis mit fast 150 Mitgliedern unter anderem aus der Schweiz, Frankreich, Österreich, den Niederlanden und den USA tagt zweimal im Jahr. Gastgeber der diesjährigen Frühjahrstagung sind das Badische Landesmuseum und die Staatliche Kunsthalle Karlsruhe.

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26.04.2016, 14:46 Uhr | geändert: 26.04.2016, 14:30 Uhr

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