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Stuttgart

Wolf ist da: Land will Sicherheit für Schafe und Halter

Der Wolf ist zurück.

19.03.2018

Von dpa/lsw

Ein Wolf steht in einem Wildpark in seinem Gehege. Foto: Alexander Heinl/Archiv dpa/lsw

Stuttgart. Aber reicht der Schutz für die Schafherden aus, und welche Sicherheit brauchen ihre Halter? Mit solchen Fragen befasst sich heute eine Tagung mit internationalen Experten und 250 Teilnehmern in Stuttgart. «Wir müssen Lösungen finden, die unseren Weidetierhaltern Sicherheit bieten», formulierte Agrarminister Peter Hauk (CDU) die Erwartungen. Im Mittelpunkt sollen neben Schutzmaßnahmen für die Weidetiere auch Fragen zur finanziellen Absicherung von Weidetierhaltern stehen. Wer kommt zum Beispiel für einen Schaden auf, der durch eine vom Wolf aufgeschreckte Herde entsteht?

In Sachsen etwa, wo der Wolf länger zurück ist, gebe es Modelle im Umgang mit dem Wolf und gute Lösungen, damit Weidetierhalter in Haftungsfragen nicht alleine gelassen würden. Experten auch aus der Schweiz, Südtirol und Slowenien berichten, wie sich Schafherden vor dem Wolf schützen lassen. Die Tagung trägt den Titel «Weidewirtschaft und Wolf in Baden-Württemberg - ein lösbarer Konflikt?»

Nach 170 Jahren ist der Wolf 2015 wieder im Südwesten aufgetaucht. Seither gab es 22 bestätigte Wolfsmeldungen und im Jahr 2017 erste nachgewiesene Nutztierrisse. Die Rückkehr des Wolfes werfe bei Weidetierhaltern, der Jägerschaft, aber auch bei der Bevölkerung Fragen auf. Dafür müsse die Politik gemeinsam Antworten finden.

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Erstellt:
19. März 2018, 06:54 Uhr
Aktualisiert:
19. März 2018, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 19. März 2018, 06:00 Uhr

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