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Wonder Woman ohne Job
New York/Berlin

Wonder Woman ohne Job

Das an Absurdem nicht arme 2016 versucht uns zum Schluss nochmal besonders zu beeindrucken: Wonder Woman wurde als UN-Botschafterin abgesetzt.

14.12.2016
  • IGOR STEINLE

Wer sich nun fragt, wann Ursula von der Leyen zu den Vereinten Nationen gewechselt ist, liegt falsch. Es geht wirklich um die Comicfigur. Als UN-Ehrenbotschafterin sollte die Amazone die gesellschaftliche Stärkung von Frauen und den Kampf um Gleichberechtigung vertreten. (Winnie Puuh war auch mal UN-Botschafter für Freundschaft.)

Aber wie so oft im Leben kommen mit dem Erfolg die Neider. Nach nur zwei Monaten im Amt haben 45 000 Menschen in einer Petition Wonder Womans Rauswurf gefordert. Eine großbusige, knapp bekleidete Frau sei nicht mit feministischen Zielen vereinbar.

Ist Wonder Womans politische Karriere damit am Ende? Muss nicht sein. Tatsächlich könnten wir sie hier in Deutschland gut gebrauchen. Denn Kenner der Materie wissen: Zu ihrer Ausrüstung gehört ein goldenes Lasso, welches jeden zwingt, die Wahrheit zu sagen. Und schon hätte Justizminister Heiko Maas seine Institution, die entscheidet, was wahr ist und was nicht. Eine Wonder Woman gegen Fake News. Igor Steinle

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14.12.2016, 06:00 Uhr

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