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You kill me

Schwarze Krimikomödie mit Ben Kingsley als saufender Killer, dem die Liebe in die Quere kommt.

Schwarze Krimikomödie mit Ben Kingsley als saufender Killer, dem die Liebe in die Quere kommt.

You kill me

© null 02:20 min

USA

Regie: John Dahl
Mit: Ben Kingsley, Téa Leoni, Luke Wilson, Dennis Farina

- ab 16 Jahren

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23.11.2015
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Was ist bloß mit den Profikillern los? Früher waren das immer hundsgemeine Kerle, doch in diesem Kinojahr – siehe Tödliche Versprechen und Brügge sehen . . . und sterben? – überbieten sie einander im Buhlen um Sympathiepunkte. Dabei hat der Held von „You Kill Me“ noch ein zweites Laster, das nichts Gutes verheißt. Er säuft. Neuerdings in so rauen Mengen, dass er regelmäßig Aufträge vermasselt. Besorgt schickt ihn seine Firma, die Polenmafia von Buffalo, zum Entzug an die Westküste.

Das ist zunächst mal urkomisch, wie sich dieser böse Wolf (Ben Kingsley), dem man jederzeit ein mittleres Massaker zutraut, unter die herzensguten Schafe der Anonymen Alkoholiker mischt. Doch nach und nach bringt der Umgang mit normalem Volk – speziell mit seiner frisch errungenen Liebschaft (Tea Leoni) – die sanftmütige Seite des Killers zum Vorschein. Nur auf seinen Beruf lässt er der Therapie zum Trotz nichts kommen – und auch die neuen Bekannten zeigen sich davon eher fasziniert als angewidert.

Von dem Independent-Film des Krimi-Routiniers John Dahl („Joyride“) sollte man nicht zu viel erwarten. Die Handlung – nebenbei geht es auch um einen Mafiakrieg – plätschert praktisch ohne Suspense-Momente voran. Als Vehikel für Ben Kingsley funktioniert er allerdings prächtig. Besser noch als die Wandlung von der Kanaille zum Kumpel gelingt dem Ex-„Gandhi“ das skizzenhafte Porträt eines Alkoholikers mit der ewigen Abfolge von Abstinenz, Absturz und Scham. Als Drama hat man so was zwar schon überzeugender gesehen. Im Gewand einer romantische Gangsterkomödie bekommt die ernste Sache aber einen ganz eigentümlichen Reiz.

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23.11.2015, 12:00 Uhr | geändert: 07.08.2009, 12:00 Uhr

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23.08.2008

12:00 Uhr

Schubi schrieb:

Wer Ben Kinsley sowie guten Wortwitz und schwarzen Humor mag ist hier für
1 1/2 Std. sehr gut aufgehoben.



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