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Athen

Zähe Verhandlungen in Griechenland

Die Verhandlungen Griechenlands mit seinen Gläubigern bleiben schwierig. Nach einer Verhandlungsnacht bis in den frühen Montagmorgen hinein wurden die Gespräche erst am gestrigen Abend fortgesetzt.

12.04.2016
  • DPA

Athen. Beobachter rechnen damit, dass sie noch eine Nacht andauern könnten. Und sie erwarteten, dass es zwei Ergebnis-Papiere geben wird - eins zu den Gesprächen Athens mit den europäischen Gläubigern, und eins zu den Verhandlungen mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF).

Rund 5,4 Milliarden Euro muss Griechenland in den kommenden Jahren einsparen. Wie dieses Ziel erreicht werden kann, darüber gibt es dem Vernehmen nach noch große Differenzen. Im Gespräch sind Rentenkürzungen, Erhöhungen von Steuern und indirekte Steuern sowie die sogenannten "faulen Kredite", die mittlerweile einen Wert von 100 Milliarden Euro überstiegen haben sollen.

Im Sommer 2015 hatten die europäischen Institutionen ein drittes Hilfspaket für Griechenland mit einem Volumen von bis zu 86 Milliarden Euro geschnürt. Ohne eine Einigung der Gläubiger mit Athen kann aber kein Geld in die griechischen Kassen fließen.

Der IWF nimmt bislang nicht an diesem Programm teil. Er könnte sich nur dann beteiligen, wenn sein Vorstand den griechischen Schuldenberg als abbaubar einstufen würde.

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12.04.2016, 06:00 Uhr

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