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Beschäftigung

Zahl der Arbeitslosen auf Rekordtief

Auch im Südwesten suchen weniger Menschen einen Job. In Bayern steigt die Zahl leicht.

04.01.2017
  • DPA

Nürnberg/Stuttgart. In Deutschland waren 2016 so wenige Menschen arbeitslos wie seit 25 Jahren nicht mehr. Trotz der Zuwanderung von Flüchtlingen und weltwirtschaftlicher Risiken erwies sich der deutsche Arbeitsmarkt als konjunktureller Stabilitätsanker. „2016 war ein starkes Jahr für den Arbeitsmarkt, besser als 2015 und besser als wir erwartet haben“, sagte der Chef der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-Jürgen Weise. Zugleich dämpfte er die Erwartungen für 2017: „Nach dem guten Jahr 2016 haben wir das Ziel, das Gute zu wiederholen.“ Angesichts der bereits historisch niedrigen Arbeitslosigkeit wäre es schon ein Erfolg, wenn diese nicht steigen würde.

Mit durchschnittlich 2,691 Millionen sei die Zahl der Erwerbslosen auf den niedrigsten Stand seit 25 Jahren gesunken, berichtete die BA in ihrer Jahresbilanz. Dies seien 104 000 weniger Menschen ohne Job als im Jahr davor. Profitiert habe der Arbeitsmarkt 2016 sowohl von der guten Binnenkonjunktur als auch vom starken Export, sagte Weise.

Robust zeigte sich der deutsche Arbeitsmarkt auch im Dezember: Zwar stieg die Zahl der arbeitslosen Männer und Frauen witterungsbedingt um 36 000 auf 2,568 Millionen. Der Anstieg lag aber unter dem Durchschnitt der vergangenen drei Jahre. Im Vergleich zum Vorjahr gab es in Deutschland zum Jahresende 113 000 weniger Jobsucher. Die Arbeitslosenquote stieg um 0,1 Punkte auf 5,8 Prozent.

In Baden-Württemberg zeigt sich der Arbeitsmarkt trotz des Winterbeginns weiter sehr robust. Die Arbeitslosenquote lag im Dezember bei nur 3,6 Prozent und damit 0,1 Prozentpunkte niedriger als im Vorjahresmonat, wie die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit in Stuttgart mitteilte. 215 891 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 3203 weniger als ein Jahr zuvor. Erstmals seit langem sank die Zahl der Arbeitslosen verglichen mit November, und zwar um 134. Normalerweise steigt der Wert saisonal bedingt, weil Branchen wie die Bauwirtschaft wegen der Witterung ihre Tätigkeit zurückfahren.

Die Zahl der Arbeitslosen in Bayern ist im Dezember ist jedoch gestiegen. Rund 234 500 Männer und Frauen waren ohne Job Das waren 6200 mehr als im November, aber 8100 weniger als vor einem Jahr. dpa

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04.01.2017, 06:00 Uhr

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