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Stuttgart/Wiesbaden

Zahl der Schwangerschaftabbrüche im Südwesten rückläufig

Entgegen einem deutschlandweiten Trend ist die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche im Südwesten 2017 erneut rückläufig gewesen.

06.03.2018
  • dpa/lsw

Stuttgart/Wiesbaden. Nach am Dienstag veröffentlichten Angaben des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden ließen 9505 Frauen aus Baden-Württemberg eine Schwangerschaft abbrechen. 2016 waren es demnach noch 9661 und im Jahr davor 10 667.

Demgegenüber stieg die Zahl der Abtreibungen 2017 in Deutschland insgesamt um 2,5 Prozent auf 101 209 - das waren 2488 mehr als im Jahr zuvor. Die meisten der Frauen, die eine Schwangerschaft abbrechen ließen, waren den Angaben zufolge zwischen 18 Jahre und 34 Jahre alt. Mit insgesamt 72 Prozent stellten sie die größte Gruppe. Der Anteil der unter 18-Jährigen lag bei 3 Prozent, rund 8 Prozent waren 40 Jahre und älter.

Besonders hoch war die Zahl der Abtreibungen im Vergleich zu den Geburten in Mecklenburg-Vorpommern - hier kamen auf 1000 geborene Kinder 207 Schwangerschaftsabbrüche. In den Stadtstaaten Berlin und Bremen lag die Quote nach vorläufigen Berechnungen sogar bei 232 beziehungsweise 226 Abbrüchen pro 1000 Geburten. In Bayern und Baden-Württemberg waren es hingegen nur rund 96.

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06.03.2018, 17:12 Uhr | geändert: 06.03.2018, 16:40 Uhr

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